Ich habe keine Krankenversicherung für meinen Hund bekommen, weil er zu alt war, als ich ihn bekommen habe. Das Problem haben bestimmt auch andere, die ein Tier aus dem Tierschutz übernehmen.
Habe das Problem leider auch. Meine hündin war 10 als ich sie bekommen habe und mein Rüde war 6. Aber selbst mit 6 Jahren habe ich kaum etwas gefunden. Nun lege ich immer Geld beiseite das wenn etwas anfällt, ich es bezahlen kann.
Bei mir genauso, kam alt zu uns, ist eine Qualzucht und mit Mamatumoren am Bauch übersehen. Tierkrankenversicherungen nicht möglich oder in den wenigen Fällen wo versicherungen alt hunde nehmen sehr teuer. Wir bezahlen alles aus eigener Tasche
Doch, das ist eine gute Idee!! Denn die neue GOT schlägt dem Fass leider den Boden aus liebe TA. Ich habe drei ältere Katzen (8J) aus dem Tierschutz. Für JEDE würde eine KV um die 1000€ kosten pro Jahr. Das Katzen 20 Jahre alt werden können weisst Du ja am Besten.
Mein TA nimmt seit der neuen GOT allein nur 50€ für den Termin. Plus Behandlung, plus Medikamente mal Rechenfaktor. Von der Abzocke (sorry aber anders kann ich das nicht sehen) im Notdienst an Wochenenden ganz zu schweigen.
Die 50 Euro darf er nur als notdienst Gebühr nehmen! Wenn er das macht, für einen Termin, dann verstößt er gegen die GOT.
Wenn dem so ist bei der TA Kammer melden.
Ansonsten finde ich es total legitim dass die GOT angepasst wurde….das war längst überfällig. Man darf nicht unterschätzen was die Tierärzte für einen verantwortungsvollen und anstrengenden Job leisten…die haben idR keinen 8 h Job und dann Feierabend.
@IvonneMüller-s5y
Die stehen als ‚allgemeine Untersuchumg‘ auf jeder Rechnung. Notdienst in einer Klinik kostet hier das 3fache plus die Notfallgebühr. Also bis Montags warten bis das Tier verstorben ist? Notdienst ist kein nice to have liebe TA. Solche Gebühren grenzen fast an Nötigung.
Ich bin auch für eine Abschaffung der MwSt. Trotzdem liegt es in der Verantwortung der Besitzer, die Kosten zu übernehmen. Und die GOT ist kein tierärztliches Wunschprodukt, sondern Gesetz.
Übrigens war die letzte GOT von 1999! Ich kenne keinen anderen Beruf, der seit 25 Jahren keine Gehaltserhöhung hatte.
Auch die höheren Gebühren im Notdienst sind keine Abzocke, sondern eine Entlohnung dafür, auf die Freizeit zu verzichten. Und außerdem erzieherisch wertvoll. Wenn z.B. der Hund seit Freitag früh Durchfall hat muß man nicht bis Samstag Abend mit dem Anruf beim Tierarzt warten. Das ist kein Einzelfall!
@ce4830der posten Allgemeine U. ist ein separater…
Der fällt bei jeder Untersuchung an.
Die notfallgebühr ist u.a. auch dafür da, dass man wirklich nur den Tierarzt aufsucht, wenn es ernst ist und nicht weil beispielsweise ein Bandwurmglied hinten am After klebt.
Ich hatte eine Kranken und op Versicherung für meinen Hund. Hat mich anfänglich 20 Euro pro Monat gekostet, angeblich mit minimalen Steigerung bis maximal 35 Euro im Monat wenn er älter wird. Dann kamen immer wieder Vertragsänderungen und höhere Kosten, mit der Möglichkeit jederzeit zu kündigen. Das ging dann bis 60 Euro hoch als er 5 Jahre wurde. Habe dann gekündigt und eine reine op Versicherung abgeschlossen
Geht leider für meine Ratten nicht. Es gibt keine Versicherung, weil die Süßen ja nicht eindeutig identifiziert werden können, so ohne Impfpass oder Mikrochips. Trotzdem kann so ne Tumor OP mal 300 Euro kosten, und da die nicht selten sind, mache ich das oft mehrmals im Jahr. Und trotzdem: Das ist MEINE Verantwortung, das sind MEINE Kosten, und es ist MEINE verdammte Pflicht, das finanziell irgendwie hinzubekommen. Für jedes einzelne Tier, und jeden einzelnen Tumor! ❤
Nein. Sieh mal in andere Länder. In etlichen Marktwirtschaften werden niedliche Tiere gezielt zum Verkauf gezüchtet. So auch hier. Aber wenn sie aus rätselhaften Gründen zu teuer sind für den alles regulierenden Markt, dann werden sie einfach gekillt.
Wie stellst du dir die Durchsetzung einer Versicherungspflicht denn vor, von der schon nicht alle Tierärzte begeistert sind? Mit Hauskontrollen wie Gestapo, die man bequemerweise in den „freien“ Marktwirtschaftsmedien und sonstigen Netzen auch Stasi nennen kann, schon ist man unschuldig?
Solche Verbots- und Vorschriftenpolitik ist keine Lösung. Man muss bei den Kleinsten beginnen, die bis aktuell in den Herrenkult genötigt werden, wo sie alles andere lernen als Liebe zu Menschen und zu Tieren.
Und dann kündigt die Versicherung bei chronischen Erkrankungen mit signifikante Folgekosten… Hab ich so erlebt. Versicherungspflicht sehr gerne, Mehrwertsteuerfreiheit aber bitte auch.
In der Quintessenz bedeuten doch die gestiegenen Tierarztkosten plus die Unmöglichkeit alte Tiere zu versichern, das ältere Tiere aus dem Tierschutz praktisch keine Chance mehr haben.
Und das ist definitiv nicht ok. :/
Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Das Problem bei der Krankenversicherung ist allerdings das die Versicherung den Vertrag kündigen kann wenn es ihr zu unsensibel wird. Mir passiert Hund 14 Jahre alt. Immer schön Beiträge bezahlen bezahlen ( seit Welpen alter) und dann wurde uns gekündigt
Tierärzt:innen sind nicht per se gierig. Tierhalter:innen sind nicht grundsätzlich verantwortungslos. Die meisten Menschen lieben ihr Haustier und möchten nur das Beste.
Krankenversicherung dienen oft in erster Linie der Versicherung selbst. Für ältere und kranke Tiere wird man kaum eine Versicherung finden.
19 % Entlastung wäre vor allem für die Tiere ein Gewinn. Denn die Halter werden weniger zögern mit ihnen zum Tierarzt zu gehen.
Gerade Tiere im Tierheim/ Tierschutz benötigen eine adäquate Behandlung. Und 19% weniger wäre eine echte Erleichterung.
Eine Krankenschwester oder eine Verkäuferin struggeln aktuell jetzt schon mit den massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten. Warum nicht entlasten? Die Tierärzte erhalten ja trotzdem ihr Honorar.
Tierärzte müssen nach teuren OPs auch bezahlt werden, wenn die Tiere dabei gestorben sind. Verständlich, aber wo ein Tierhalter darüber nicht schon bei Erwerb/Übernahme eines Tieres informiert wird, gibt es vor allem ein Informationsdefizit. Und schon das wird vom Markt beherrscht, weil ein Tierarzt nicht vor seiner Arbeit warnen wird. Der Tierhalter wird vom Tierarzt trotz hoher Risiken zur Zustimmung genötigt und von der Versicherung zur Ablehnung. Hier ist schon etwas nicht logisch. Und der Tierhalter wäre die Versicherung umgehend los, wenn er ganz ohne nachzudenken zustimmen würde.
Ich sehe weniger die Gier. Vielmehr eine versteckte und anonyme Marktpolitik, deren Netze alles immer mehr zu kontrollieren versuchen und gegen Fehlverhalten weder etwas tun kann noch will. Mit vorgeschobener individueller Entscheidungsfreiheit, die keine ist.
Eine Krankenversicherungspflicht halte ich für falsch, weil manche Tiere gar nicht krankenversichert werden können. Wenn (die Versicherung muss den z.B. Hund nicht annehmen), dann extrem teuer und mit nicht so hilfreichen Bedingungen. Dann würden denke ich noch weniger Tierheimhunde adoptiert werden…
Es ist leider keine Sozialversicherung in dem Sinne und die Versicherer sind rein gewinnorientiert. Tierversicherungen bringen Geld ein. Das ist die Hauptmotivation. Tierkrankenversicherungen sind nüchtern betrachtet ein Geschäftsbereich mit Wachstumspotential und vergleichsweise stabiler Underwriting-Performance. Klar, Tierärzte könnten so recht einfach die Höchstsätze abrechnen. Mehr Prävention, mehr Diagnostik, usw. Aber wenn jeder versichert sein muss, würde das für euch auch echt mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Die Versicherer können dann gemeinsam Druck aufbauen. Man kennt es ja in der Humanmedizin auch…
Ich finde es toll, dass es hier einen Verein gibt, der sich genau um sowas kümmert. Die Besitzer müssen sich irgendwo „nackig machen“, aber dann können die Tierarztkosten auf Antrag übernommen werden.
Ich kann nur für mich und meine Eindrücke sprechen, aber ich treffe täglich einen Obdachlosen mit einem Hund. Der Hund wirkt auf mich gesünder und ausgeglichener als viele Tierheimhunde. Und er sieht die Verantwortung bei sich und kümmert sich auch (durch den Verein, usw.) 🌸
Ja und nein. Hunde haben eine Lebenserwartung von ca 14 Jahren. Katzen sogar 20 Jahre. Nun hab ich meine Tiere schon 10 + Jahre und für den Hund sogar eine OP – Versicherung. Allerdings könnte ich mir die Tiere die ich mir damals angeschafft und problemlos auch Tiermedizinisch versorgen lassen konnte heute eigentlich so nicht mehr leisten. Soll ich deshalb dann meine Tiere abgeben? Oder was wäre die Konsequenz. Man hat sich seine Haustiere zu einer Zeit geholt als man sie auch noch bezahlen konnte, dies hat sich aber vor allen in den letzten Jahren drastisch geändert und dieser Punkt wird in dem Video leider nicht bedacht. Ich für meinen Teil werde natürlich alle Tiere behalten und wenn ich mich irgendwann aufgrund dessen verschulde nehm ich das in Kauf. Für die Zukunft werden es allerdings nicht mehr so viele Tiere sein die mein Leben begleiten, da geb ich dann wiederum Karim recht, da ich diese Verantwortung dann inzwischen einfach nicht mehr erneut tragen kann.
Gute Idee. ABER wie klappt das denn bei private Pflegestellen für Katzen?
Wir würden ALLE wegfallen.
Füttern, Kastration 1x und Fiv/FelV Test und schon mal nach ein Zuhause suchen. Geht nicht, die Katze muss ja dann krankenversichert werden und das kann eine Pflegestelle gar nicht leisten für alle Katzen. Wir haben hier zB 13 aktuell, wir versorgen sie, mycoplasma, Giardien oder eine Wunde ect haben wir auch schon behandelt, aber es ist ein Unterschied zwischen zB 1x 80€ für Doxytab Packung die mehrere Katzen wieder gesund macht in 4-6 Wochen oder 20-30€ pro Katze monatlich.
Das wären dann 160€ monatlich PLUS Streu, Futter und Kastra/Impfung ect was die Versicherung nicht übernimmt.
Es wird dann auch privat nicht oder Hofbesitzer kaum machen und nicht zahlen Katzen hätten die A Karte. Keiner zahlt für eine Katze, die sich nicht anfassen lässt. Das geht leider alles nicht auf.
Für BIS ZU 3 Katzen, verstehe ich das absolut, dass das pflicht werden könnte. Aber Pflegestellen, ehrenamtliche Helfer sowie wegen Streuner ect sollten ausgeschlossen werden, dafür eine Kastrationspflicht und Kennzeichnungspflicht in ganz Deutschland für jede Katze
Kastrationspflicht etc hilft leider nicht wenn es nicht auch kontrolliert wird. Stattdessen werden ungewollte Kitten dann sogar eher umgebracht auf dem Land.
Kostenlose Kastrationen wären hilfreich. Mit staatlich festgelegtem Tarif für die TA. Es würden dann tatsächlich viel mehr Katzen kastriert und viel Leid verhindert.
@berriezauber
Ich war tatsächlich etwas überrascht über mich selbst wie sehr er mich damit triggert. Und dann dachte ich – kann doch nicht sein und ist doch völlig verquert. Wäre kein schöner Zug von ihm.
Die MWSt kann den TA doch egal sein. Sogar im Gegenteil. Es würden ja wahrscheinlich viel mehr Leute zum Tierarzt gehen was ja nur gut wäre für Tiere und TA. Wirklich etwas quer seine Denkweise hier.
Wieso sollten Halter keine Verantwortung übernehmen wollen nur weil die MWSt abgeschaft wird. Es macht es doch nur leichter der bestehenden Verantwortung gerecht zu werden zum Wohl der Tiere. Vielleicht ist er mit dem falschen Fuß aufgestanden heute morgen.
Nein, klickzahlen bringt solcher Content ohnehin nicht, und selbst wenn, sind Klickzahlen nicht so relevant. Mir geht es darum, dass der Fokus in der Diskussion weg geht von dem Narrativ „Tiermedizin ist zu teuer“ und hin zu „Wie kann man Verantowrtung für sein Tier übernehmen“. Im Moment sind die Leidtragenden, wenn kein Geld für eine Behandlung da ist, die Tierärztinnen (weil sie Tiere dann aus Mitleid nicht kostendeckend behandeln) oder im schlimmsten Fall die Tiere selbst.
@DerTierarztWenn die Leidtragenden die TA sind ist dies doch ein eindeutiges Zeichen dass diese Dienstleistung so wie sie derzeit angelegt ist, zu teuer ist. Aus meiner Sicht sind allerdings nur die Tiere wirklich Leidtragende. Die neue GOT ist bei richtig schlimmen Diagnosen einfach nicht bezahlbar. Und die Versicherungen auch nicht bei älteren Tieren. Das hat nichts mit Verantwortungslosigkeit der Halter zu tun. Die kommen sogar meist in totale Notsituationen dadurch, nicht selten bleibt bei solchen Entscheidungen ein Trauma zurück. Danke trotzdem für Deine Antwort.
Hund mit 5 Jahren letztes jahr aufgenommen, nur noch eingegrenzte Versicherung bekommen für 95 Euro im monat… muss aber 20 % noch oben drauf selber zahlen…falls was ist… hinzu kommt….super viel ausgeklammert obwohl es schon agila ist… es ist unverschämt… wenn dann soll es doch bitte auch eine vernünftige Versicherung sein, jeder würde bezahlen damit sein Tier auf der sicheren Seite ist. Aber was bringt es … wenn sie nix übernehmen WOLLEN….du den versicherungsbeitrag hast und die TAkosten die eig die Versicherung übernehmen sollte.
Es wird alles so teuer gemacht das sich bald niemand mehr Tiere „leisten“ kann… jeder Herztiermensch….verzichtet eh schon auf alles nur fürs Tier….freiwillig…
Bald wird es so sein, das nur noch reiche Menschen sich Tiere als Freund zu Hause erlauben dürfen… bzw aufnehmen könnten…helfen etc…
Dann muss es aber auch neue Regelungen für Tierversicherungen geben.
Versicherungen ziehen sich bei stärkeren Verletzungen oder chronischen Krankheiten einfach raus trotz Beitragszahlung und dann steht man von jetzt auf gleich ohne Versicherung da.
Versicherungen übernehmen bei bspw. Pferden ab dem Todeszeitpunkt auch gerne mal die Behandlungen nicht mehr und man hockt mit der tödlich verlaufenen OP plötzlich mit sämtlichen Kosten da.
Tiere, die keine Welpen sind, bekommen nichtmal eine Versicherung. Also kaufen dann alle nur vom Züchter anstatt den Tierschutz zu unterstützen, weil jede eventuelle angeborene Krankheit den finanziellen Ruin bedeutet?
Klar man muss seine Tier bezahlen können, sonst sollte man keine haben.
Aber die Tierarztkosten von heute kann schon bei Katzen kaum jemand bezahlen.
Nach der Logik darf niemand Tiere halten, der keine 10k auf der hohen Kante rumliegen hat.
Das wird in Millionen Tieren auf Straße und im Tierheim resultieren, die dort dann kläglich leiden, bis sie sterben, weil auch Tierheime die Kosten nicht tragen können.
Ohne vernünftige Versicherungsgrundlage kann sich NIEMAND ein Haustier leisten
Sehe ich auch so bis auf den letzten Punkt. Bei älteren Tieren kann man sich schlichtweg keine Versicherung leisten. Da hilft nur etwas beiseite legen, sie möglichst gut pflegen und hoffen das nichts Schlimmes passiert. Im Notfall Sachen verkaufen, Spenden sammeln, beten.
Gerade wenn man der Verantwortung gerecht werden will und sein Tier eben NICHT abgeben will wg Ernstfall oder weil es eben alt ist.
Eine Tierkrankenversicherung ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber
1) die Tierkrankenversicherung muss verpflichtend für alle Tiere gelten.
2) kein Tier darf abgelehnt werden, sondern Tierkrankenversicherungen müssen verpflichtet werden, die Tiere aufzunehmen, unabhängig vom Gesundheitszustand.
3) Preise dürfen sich nicht nach Alter, Vorerkrankungen oder Geschlecht richten. Einzig eine Preisstaffelung nach Tierart halte ich für gerecht (beispielsweise Hamster billiger als Hund).
4) verpflichtende Übernehme aller Tierarztkosten durch die Versicherung, nicht nur ausgewählte Leistungen.
5) kein zwei-Klassen-System wie GKV und PKV.
Dr. Karim du packst echt die heißen Themen an. Ich habe das Video gesehen und dachte „oh cool MwSt. weg.“ Sehe deinen Punkt. Ich glaube, wenn es Pflicht wäre, könnten die Versicherungen die Leute nicht kicken wegen zu hohen Kosten, ist ja bei den Menschen bei den gesetzlichen KVs auch so.
Bei aller Liebe für den Kanal, aber eine Versicherung ist immer teurer als die durchschnittlichen Kosten, die sie decken soll, wie also hilft es die Tiere besser zu versorgen, wenn man noch mehr für sie ausgibt, selbst wenn sie gar nicht krank werden?
Obendrein hilft eine Steuerersparnis auch Tierheimen bzw. Tierschutzorganisationen
Disclaimer: mir persönlich hat ne OP-Versicherung schon einiges an Kosten gespart, aber ich hab auch einen sehr aktiven und alltagsbegleitenden Hund, bei dem ich mit Kreuzbandriss, Scherben u.ä. über die Lebenszeit ehr rechnen kann als andere Halter. Bin also grundsätzlich dafür aber eben gegen eine Pflicht
Ich würde Pflicht-Krankenversicherung für jedes (!) Haustier befürworten. Allerdings sehe ich kaum eine Möglichkeit der Umsetzung. Für Hunde und evtl noch Katzen vielleicht, aber wer soll das am Ende kontrollieren?
Kommentare
@meine-lieblinge 20. Januar 2026 um 08:55
Ich habe keine Krankenversicherung für meinen Hund bekommen, weil er zu alt war, als ich ihn bekommen habe. Das Problem haben bestimmt auch andere, die ein Tier aus dem Tierschutz übernehmen.
@Zinolein 20. Januar 2026 um 09:09
Habe das Problem leider auch. Meine hündin war 10 als ich sie bekommen habe und mein Rüde war 6. Aber selbst mit 6 Jahren habe ich kaum etwas gefunden. Nun lege ich immer Geld beiseite das wenn etwas anfällt, ich es bezahlen kann.
@nightlunastar 20. Januar 2026 um 10:16
Bei mir genauso, kam alt zu uns, ist eine Qualzucht und mit Mamatumoren am Bauch übersehen. Tierkrankenversicherungen nicht möglich oder in den wenigen Fällen wo versicherungen alt hunde nehmen sehr teuer. Wir bezahlen alles aus eigener Tasche
@berriezauber 20. Januar 2026 um 10:49
@nightlunastarRecherchieren Sie mal Artemisia annua – Beifuß. Damit und weiteren Mitteln in Kombination kann gegen Krebs geholfen werden!
@HanneloreDiekmann 20. Januar 2026 um 14:42
Genau so ist es meine hat Krebs und wird auch nicht versichert wäre schön wenn die Mehrwertsteuer weg wäre
@ce4830 20. Januar 2026 um 09:02
Doch, das ist eine gute Idee!! Denn die neue GOT schlägt dem Fass leider den Boden aus liebe TA. Ich habe drei ältere Katzen (8J) aus dem Tierschutz. Für JEDE würde eine KV um die 1000€ kosten pro Jahr. Das Katzen 20 Jahre alt werden können weisst Du ja am Besten.
Mein TA nimmt seit der neuen GOT allein nur 50€ für den Termin. Plus Behandlung, plus Medikamente mal Rechenfaktor. Von der Abzocke (sorry aber anders kann ich das nicht sehen) im Notdienst an Wochenenden ganz zu schweigen.
@IvonneMüller-s5y 20. Januar 2026 um 09:36
Die 50 Euro darf er nur als notdienst Gebühr nehmen! Wenn er das macht, für einen Termin, dann verstößt er gegen die GOT.
Wenn dem so ist bei der TA Kammer melden.
Ansonsten finde ich es total legitim dass die GOT angepasst wurde….das war längst überfällig. Man darf nicht unterschätzen was die Tierärzte für einen verantwortungsvollen und anstrengenden Job leisten…die haben idR keinen 8 h Job und dann Feierabend.
@ce4830 20. Januar 2026 um 09:40
@IvonneMüller-s5y
Die stehen als ‚allgemeine Untersuchumg‘ auf jeder Rechnung. Notdienst in einer Klinik kostet hier das 3fache plus die Notfallgebühr. Also bis Montags warten bis das Tier verstorben ist? Notdienst ist kein nice to have liebe TA. Solche Gebühren grenzen fast an Nötigung.
@jumanji965 20. Januar 2026 um 09:49
Ich bin auch für eine Abschaffung der MwSt. Trotzdem liegt es in der Verantwortung der Besitzer, die Kosten zu übernehmen. Und die GOT ist kein tierärztliches Wunschprodukt, sondern Gesetz.
Übrigens war die letzte GOT von 1999! Ich kenne keinen anderen Beruf, der seit 25 Jahren keine Gehaltserhöhung hatte.
Auch die höheren Gebühren im Notdienst sind keine Abzocke, sondern eine Entlohnung dafür, auf die Freizeit zu verzichten. Und außerdem erzieherisch wertvoll. Wenn z.B. der Hund seit Freitag früh Durchfall hat muß man nicht bis Samstag Abend mit dem Anruf beim Tierarzt warten. Das ist kein Einzelfall!
@eugenewatson5130 20. Januar 2026 um 09:51
Und wie hoch sind die jährlichen Tierarztkosten für jede deiner Katzen?
@IvonneMüller-s5y 20. Januar 2026 um 09:53
@ce4830der posten Allgemeine U. ist ein separater…
Der fällt bei jeder Untersuchung an.
Die notfallgebühr ist u.a. auch dafür da, dass man wirklich nur den Tierarzt aufsucht, wenn es ernst ist und nicht weil beispielsweise ein Bandwurmglied hinten am After klebt.
@HerrSerg 20. Januar 2026 um 09:13
Ich hatte eine Kranken und op Versicherung für meinen Hund. Hat mich anfänglich 20 Euro pro Monat gekostet, angeblich mit minimalen Steigerung bis maximal 35 Euro im Monat wenn er älter wird. Dann kamen immer wieder Vertragsänderungen und höhere Kosten, mit der Möglichkeit jederzeit zu kündigen. Das ging dann bis 60 Euro hoch als er 5 Jahre wurde. Habe dann gekündigt und eine reine op Versicherung abgeschlossen
@musicandrats6276 20. Januar 2026 um 09:25
Geht leider für meine Ratten nicht. Es gibt keine Versicherung, weil die Süßen ja nicht eindeutig identifiziert werden können, so ohne Impfpass oder Mikrochips. Trotzdem kann so ne Tumor OP mal 300 Euro kosten, und da die nicht selten sind, mache ich das oft mehrmals im Jahr. Und trotzdem: Das ist MEINE Verantwortung, das sind MEINE Kosten, und es ist MEINE verdammte Pflicht, das finanziell irgendwie hinzubekommen. Für jedes einzelne Tier, und jeden einzelnen Tumor! ❤
@eugenewatson5130 20. Januar 2026 um 09:28
Nein. Sieh mal in andere Länder. In etlichen Marktwirtschaften werden niedliche Tiere gezielt zum Verkauf gezüchtet. So auch hier. Aber wenn sie aus rätselhaften Gründen zu teuer sind für den alles regulierenden Markt, dann werden sie einfach gekillt.
Wie stellst du dir die Durchsetzung einer Versicherungspflicht denn vor, von der schon nicht alle Tierärzte begeistert sind? Mit Hauskontrollen wie Gestapo, die man bequemerweise in den „freien“ Marktwirtschaftsmedien und sonstigen Netzen auch Stasi nennen kann, schon ist man unschuldig?
Solche Verbots- und Vorschriftenpolitik ist keine Lösung. Man muss bei den Kleinsten beginnen, die bis aktuell in den Herrenkult genötigt werden, wo sie alles andere lernen als Liebe zu Menschen und zu Tieren.
@Matjestatar 20. Januar 2026 um 09:32
Und dann kündigt die Versicherung bei chronischen Erkrankungen mit signifikante Folgekosten… Hab ich so erlebt. Versicherungspflicht sehr gerne, Mehrwertsteuerfreiheit aber bitte auch.
@BestChemist 20. Januar 2026 um 09:35
In der Quintessenz bedeuten doch die gestiegenen Tierarztkosten plus die Unmöglichkeit alte Tiere zu versichern, das ältere Tiere aus dem Tierschutz praktisch keine Chance mehr haben.
Und das ist definitiv nicht ok. :/
@karinwettstein4488 20. Januar 2026 um 09:37
Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Das Problem bei der Krankenversicherung ist allerdings das die Versicherung den Vertrag kündigen kann wenn es ihr zu unsensibel wird. Mir passiert Hund 14 Jahre alt. Immer schön Beiträge bezahlen bezahlen ( seit Welpen alter) und dann wurde uns gekündigt
@tartzella5518 20. Januar 2026 um 09:42
Tierärzt:innen sind nicht per se gierig. Tierhalter:innen sind nicht grundsätzlich verantwortungslos. Die meisten Menschen lieben ihr Haustier und möchten nur das Beste.
Krankenversicherung dienen oft in erster Linie der Versicherung selbst. Für ältere und kranke Tiere wird man kaum eine Versicherung finden.
19 % Entlastung wäre vor allem für die Tiere ein Gewinn. Denn die Halter werden weniger zögern mit ihnen zum Tierarzt zu gehen.
Gerade Tiere im Tierheim/ Tierschutz benötigen eine adäquate Behandlung. Und 19% weniger wäre eine echte Erleichterung.
Eine Krankenschwester oder eine Verkäuferin struggeln aktuell jetzt schon mit den massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten. Warum nicht entlasten? Die Tierärzte erhalten ja trotzdem ihr Honorar.
@eugenewatson5130 20. Januar 2026 um 10:28
Tierärzte müssen nach teuren OPs auch bezahlt werden, wenn die Tiere dabei gestorben sind. Verständlich, aber wo ein Tierhalter darüber nicht schon bei Erwerb/Übernahme eines Tieres informiert wird, gibt es vor allem ein Informationsdefizit. Und schon das wird vom Markt beherrscht, weil ein Tierarzt nicht vor seiner Arbeit warnen wird. Der Tierhalter wird vom Tierarzt trotz hoher Risiken zur Zustimmung genötigt und von der Versicherung zur Ablehnung. Hier ist schon etwas nicht logisch. Und der Tierhalter wäre die Versicherung umgehend los, wenn er ganz ohne nachzudenken zustimmen würde.
Ich sehe weniger die Gier. Vielmehr eine versteckte und anonyme Marktpolitik, deren Netze alles immer mehr zu kontrollieren versuchen und gegen Fehlverhalten weder etwas tun kann noch will. Mit vorgeschobener individueller Entscheidungsfreiheit, die keine ist.
@berriezauber 20. Januar 2026 um 10:57
@eugenewatson5130Das ganze System dahinter ist falsch!
@berriezauber 20. Januar 2026 um 10:57
Schön formuliert! Danke!
@f.r.7113 20. Januar 2026 um 10:09
Eine Krankenversicherungspflicht halte ich für falsch, weil manche Tiere gar nicht krankenversichert werden können. Wenn (die Versicherung muss den z.B. Hund nicht annehmen), dann extrem teuer und mit nicht so hilfreichen Bedingungen. Dann würden denke ich noch weniger Tierheimhunde adoptiert werden…
Es ist leider keine Sozialversicherung in dem Sinne und die Versicherer sind rein gewinnorientiert. Tierversicherungen bringen Geld ein. Das ist die Hauptmotivation. Tierkrankenversicherungen sind nüchtern betrachtet ein Geschäftsbereich mit Wachstumspotential und vergleichsweise stabiler Underwriting-Performance. Klar, Tierärzte könnten so recht einfach die Höchstsätze abrechnen. Mehr Prävention, mehr Diagnostik, usw. Aber wenn jeder versichert sein muss, würde das für euch auch echt mehr Verwaltungsaufwand bedeuten. Die Versicherer können dann gemeinsam Druck aufbauen. Man kennt es ja in der Humanmedizin auch…
Ich finde es toll, dass es hier einen Verein gibt, der sich genau um sowas kümmert. Die Besitzer müssen sich irgendwo „nackig machen“, aber dann können die Tierarztkosten auf Antrag übernommen werden.
Ich kann nur für mich und meine Eindrücke sprechen, aber ich treffe täglich einen Obdachlosen mit einem Hund. Der Hund wirkt auf mich gesünder und ausgeglichener als viele Tierheimhunde. Und er sieht die Verantwortung bei sich und kümmert sich auch (durch den Verein, usw.) 🌸
@calinka_kaito 20. Januar 2026 um 10:15
Ja und nein. Hunde haben eine Lebenserwartung von ca 14 Jahren. Katzen sogar 20 Jahre. Nun hab ich meine Tiere schon 10 + Jahre und für den Hund sogar eine OP – Versicherung. Allerdings könnte ich mir die Tiere die ich mir damals angeschafft und problemlos auch Tiermedizinisch versorgen lassen konnte heute eigentlich so nicht mehr leisten. Soll ich deshalb dann meine Tiere abgeben? Oder was wäre die Konsequenz. Man hat sich seine Haustiere zu einer Zeit geholt als man sie auch noch bezahlen konnte, dies hat sich aber vor allen in den letzten Jahren drastisch geändert und dieser Punkt wird in dem Video leider nicht bedacht. Ich für meinen Teil werde natürlich alle Tiere behalten und wenn ich mich irgendwann aufgrund dessen verschulde nehm ich das in Kauf. Für die Zukunft werden es allerdings nicht mehr so viele Tiere sein die mein Leben begleiten, da geb ich dann wiederum Karim recht, da ich diese Verantwortung dann inzwischen einfach nicht mehr erneut tragen kann.
@ce4830 20. Januar 2026 um 13:01
Also geht es am Ende zu Lasten der Tiere, die noch weniger ein Zuhause finden.
@Kim-dp4lf 20. Januar 2026 um 10:18
Gute Idee. ABER wie klappt das denn bei private Pflegestellen für Katzen?
Wir würden ALLE wegfallen.
Füttern, Kastration 1x und Fiv/FelV Test und schon mal nach ein Zuhause suchen. Geht nicht, die Katze muss ja dann krankenversichert werden und das kann eine Pflegestelle gar nicht leisten für alle Katzen. Wir haben hier zB 13 aktuell, wir versorgen sie, mycoplasma, Giardien oder eine Wunde ect haben wir auch schon behandelt, aber es ist ein Unterschied zwischen zB 1x 80€ für Doxytab Packung die mehrere Katzen wieder gesund macht in 4-6 Wochen oder 20-30€ pro Katze monatlich.
Das wären dann 160€ monatlich PLUS Streu, Futter und Kastra/Impfung ect was die Versicherung nicht übernimmt.
Es wird dann auch privat nicht oder Hofbesitzer kaum machen und nicht zahlen Katzen hätten die A Karte. Keiner zahlt für eine Katze, die sich nicht anfassen lässt. Das geht leider alles nicht auf.
Für BIS ZU 3 Katzen, verstehe ich das absolut, dass das pflicht werden könnte. Aber Pflegestellen, ehrenamtliche Helfer sowie wegen Streuner ect sollten ausgeschlossen werden, dafür eine Kastrationspflicht und Kennzeichnungspflicht in ganz Deutschland für jede Katze
@ce4830 20. Januar 2026 um 10:37
Kastrationspflicht etc hilft leider nicht wenn es nicht auch kontrolliert wird. Stattdessen werden ungewollte Kitten dann sogar eher umgebracht auf dem Land.
Kostenlose Kastrationen wären hilfreich. Mit staatlich festgelegtem Tarif für die TA. Es würden dann tatsächlich viel mehr Katzen kastriert und viel Leid verhindert.
@berriezauber 20. Januar 2026 um 10:51
Das geht alles auch ohne Medizin, die die Tiere teils anfälliger und kränker macht, Spätfolgen. Aber da sind die Kosten auch nicht weniger, leider!
@ce4830 20. Januar 2026 um 10:30
Karim, ich schätze Deinen Kanal bisher sehr, aber kann es sein, dass Du diesen Short nur für Klickzahlen gemacht hast?? 🤔
@berriezauber 20. Januar 2026 um 11:04
Bin auch negativ überrascht!
@ce4830 20. Januar 2026 um 11:12
@berriezauber
Ich war tatsächlich etwas überrascht über mich selbst wie sehr er mich damit triggert. Und dann dachte ich – kann doch nicht sein und ist doch völlig verquert. Wäre kein schöner Zug von ihm.
Die MWSt kann den TA doch egal sein. Sogar im Gegenteil. Es würden ja wahrscheinlich viel mehr Leute zum Tierarzt gehen was ja nur gut wäre für Tiere und TA. Wirklich etwas quer seine Denkweise hier.
Wieso sollten Halter keine Verantwortung übernehmen wollen nur weil die MWSt abgeschaft wird. Es macht es doch nur leichter der bestehenden Verantwortung gerecht zu werden zum Wohl der Tiere. Vielleicht ist er mit dem falschen Fuß aufgestanden heute morgen.
@berriezauber 20. Januar 2026 um 11:15
@ce4830Ja, sehe ich auch so.
Na man weiß nicht, was bei ihm im Hintergrund läuft…
@DerTierarzt 20. Januar 2026 um 13:25
Nein, klickzahlen bringt solcher Content ohnehin nicht, und selbst wenn, sind Klickzahlen nicht so relevant. Mir geht es darum, dass der Fokus in der Diskussion weg geht von dem Narrativ „Tiermedizin ist zu teuer“ und hin zu „Wie kann man Verantowrtung für sein Tier übernehmen“. Im Moment sind die Leidtragenden, wenn kein Geld für eine Behandlung da ist, die Tierärztinnen (weil sie Tiere dann aus Mitleid nicht kostendeckend behandeln) oder im schlimmsten Fall die Tiere selbst.
@ce4830 20. Januar 2026 um 14:18
@DerTierarztWenn die Leidtragenden die TA sind ist dies doch ein eindeutiges Zeichen dass diese Dienstleistung so wie sie derzeit angelegt ist, zu teuer ist. Aus meiner Sicht sind allerdings nur die Tiere wirklich Leidtragende. Die neue GOT ist bei richtig schlimmen Diagnosen einfach nicht bezahlbar. Und die Versicherungen auch nicht bei älteren Tieren. Das hat nichts mit Verantwortungslosigkeit der Halter zu tun. Die kommen sogar meist in totale Notsituationen dadurch, nicht selten bleibt bei solchen Entscheidungen ein Trauma zurück. Danke trotzdem für Deine Antwort.
@stephangroh7864 20. Januar 2026 um 10:37
sollte die versicherungspflicht kommen , werden die tierärtze noch teurer und dann irgendwann die versicherrung auch .
das wird ein fass ohne boden
@Elllly996 20. Januar 2026 um 11:01
Hund mit 5 Jahren letztes jahr aufgenommen, nur noch eingegrenzte Versicherung bekommen für 95 Euro im monat… muss aber 20 % noch oben drauf selber zahlen…falls was ist… hinzu kommt….super viel ausgeklammert obwohl es schon agila ist… es ist unverschämt… wenn dann soll es doch bitte auch eine vernünftige Versicherung sein, jeder würde bezahlen damit sein Tier auf der sicheren Seite ist. Aber was bringt es … wenn sie nix übernehmen WOLLEN….du den versicherungsbeitrag hast und die TAkosten die eig die Versicherung übernehmen sollte.
Es wird alles so teuer gemacht das sich bald niemand mehr Tiere „leisten“ kann… jeder Herztiermensch….verzichtet eh schon auf alles nur fürs Tier….freiwillig…
Bald wird es so sein, das nur noch reiche Menschen sich Tiere als Freund zu Hause erlauben dürfen… bzw aufnehmen könnten…helfen etc…
Und das ist so traurig…
@sophiagutzler8453 20. Januar 2026 um 11:01
Dann muss es aber auch neue Regelungen für Tierversicherungen geben.
Versicherungen ziehen sich bei stärkeren Verletzungen oder chronischen Krankheiten einfach raus trotz Beitragszahlung und dann steht man von jetzt auf gleich ohne Versicherung da.
Versicherungen übernehmen bei bspw. Pferden ab dem Todeszeitpunkt auch gerne mal die Behandlungen nicht mehr und man hockt mit der tödlich verlaufenen OP plötzlich mit sämtlichen Kosten da.
Tiere, die keine Welpen sind, bekommen nichtmal eine Versicherung. Also kaufen dann alle nur vom Züchter anstatt den Tierschutz zu unterstützen, weil jede eventuelle angeborene Krankheit den finanziellen Ruin bedeutet?
Klar man muss seine Tier bezahlen können, sonst sollte man keine haben.
Aber die Tierarztkosten von heute kann schon bei Katzen kaum jemand bezahlen.
Nach der Logik darf niemand Tiere halten, der keine 10k auf der hohen Kante rumliegen hat.
Das wird in Millionen Tieren auf Straße und im Tierheim resultieren, die dort dann kläglich leiden, bis sie sterben, weil auch Tierheime die Kosten nicht tragen können.
Ohne vernünftige Versicherungsgrundlage kann sich NIEMAND ein Haustier leisten
@ce4830 20. Januar 2026 um 11:46
Sehe ich auch so bis auf den letzten Punkt. Bei älteren Tieren kann man sich schlichtweg keine Versicherung leisten. Da hilft nur etwas beiseite legen, sie möglichst gut pflegen und hoffen das nichts Schlimmes passiert. Im Notfall Sachen verkaufen, Spenden sammeln, beten.
Gerade wenn man der Verantwortung gerecht werden will und sein Tier eben NICHT abgeben will wg Ernstfall oder weil es eben alt ist.
@pinguinspass 20. Januar 2026 um 13:29
Eine Tierkrankenversicherung ist grundsätzlich eine gute Idee. Aber
1) die Tierkrankenversicherung muss verpflichtend für alle Tiere gelten.
2) kein Tier darf abgelehnt werden, sondern Tierkrankenversicherungen müssen verpflichtet werden, die Tiere aufzunehmen, unabhängig vom Gesundheitszustand.
3) Preise dürfen sich nicht nach Alter, Vorerkrankungen oder Geschlecht richten. Einzig eine Preisstaffelung nach Tierart halte ich für gerecht (beispielsweise Hamster billiger als Hund).
4) verpflichtende Übernehme aller Tierarztkosten durch die Versicherung, nicht nur ausgewählte Leistungen.
5) kein zwei-Klassen-System wie GKV und PKV.
@Dagmar_on_YT 20. Januar 2026 um 14:05
Dr. Karim du packst echt die heißen Themen an. Ich habe das Video gesehen und dachte „oh cool MwSt. weg.“ Sehe deinen Punkt. Ich glaube, wenn es Pflicht wäre, könnten die Versicherungen die Leute nicht kicken wegen zu hohen Kosten, ist ja bei den Menschen bei den gesetzlichen KVs auch so.
@barbaraelle5875 20. Januar 2026 um 14:28
Bei aller Liebe für den Kanal, aber eine Versicherung ist immer teurer als die durchschnittlichen Kosten, die sie decken soll, wie also hilft es die Tiere besser zu versorgen, wenn man noch mehr für sie ausgibt, selbst wenn sie gar nicht krank werden?
Obendrein hilft eine Steuerersparnis auch Tierheimen bzw. Tierschutzorganisationen
Disclaimer: mir persönlich hat ne OP-Versicherung schon einiges an Kosten gespart, aber ich hab auch einen sehr aktiven und alltagsbegleitenden Hund, bei dem ich mit Kreuzbandriss, Scherben u.ä. über die Lebenszeit ehr rechnen kann als andere Halter. Bin also grundsätzlich dafür aber eben gegen eine Pflicht
@LaBaustelle 20. Januar 2026 um 14:39
Ich würde Pflicht-Krankenversicherung für jedes (!) Haustier befürworten. Allerdings sehe ich kaum eine Möglichkeit der Umsetzung. Für Hunde und evtl noch Katzen vielleicht, aber wer soll das am Ende kontrollieren?