Dazu kommt bei Tierärzten das zur Zeit beliebte Hobby vieler Internetnutzer, sowie der auf den Wut-Zug aufspringenden klassischen Medien – das Tierarzt-GOT-Bashing.
@DerTierarztauf jeden Fall. Kritik und Sorge kann ich verstehen, aber es ist in eine Hetzjagd ausgeartet, welche nun ein Limit erreicht hat. Verhärtete Fronten bringen da absolut Nichts
Etwas off topic aber vermutlich entsteht dieses sekundäre Trauma auch bei vielen, welche auf Schlachthöfen usw. arbeiten müssen. Eine echt dystopische Industrie mit welcher es in einer gesunden Welt keine Möglichkeit mehr für Profit geben sollte.
@MalaAnsooDann lies dich mal etwas ein. Leute in prekärsten Situationen werden in solche Jobs getrieben. Nicht jeder hat das Glück auswählen zu können, in welchem Bereich er arbeitet.
@Kurt-Li Genau das. Kannte jemand, der ging dort putzen. Er hatte keinen tollen Schulabschluss, schwierige Familienverhältnisse, gerade seine Homosexualität entdeckt. Lauter Sachen, die nicht gerade für ein entspanntes Leben sorgen.
Um an Geld zu kommen, reinigte er einen Schlachthof. Es muss grässlich gewesen sein! Aber es brachte Geld. Heute ist er Flugingenieur.
Deshalb kann ich nicht mehr als Masseur arbeiten. Ich kriege keinen Abstand zum Leid anderer.
Teilweise gehe ich sogar anderen Hundebesitzern aus dem Weg, weil ich deren Unverständnis zu ihrem Hund nicht ertragen kann. Aber ich bin kein Hundetrainer. Ich kann höchstens klug💩. Das ist aber nicht schön, also halte ich lieber Abstand.☹️
Ich habe zwei mal gesehen, wie ein Tier überfahren wurde und dadurch gestorben ist. Dadurch habe ich auch PTBS-Symptomatik, aber kein Psychologe hat mich damit ernst genommen, weil „ist ja nur ein Tier“. Ich hatte Mitgefühl, als wäre das Tier ein Kind, aber das glaubt mir niemand. Entdeckte ich tote Tiere, bekam ich heftige Panikattacken, starke dissoziative Reaktionen und bin emotional jedes Mal völlig zusammengebrochen. Im Alltag suchten mich Flashbacks und Intrusionen an tote Tiere heim, nachts quälten mich Alpträume.
Erst durch 6 Jahre Mobbing in der Schule mit psychischer und physischer Gewalt (auch durch Lehrkräfte), während meine Eltern mich zu Hause vernachlässigten; weil ich mit ansehen musste, wie ein Mitschüler einen anderen Mitschüler fast umg3bracht hat und durch einen t0dlichen Verkehrsunfall, der sich 1m vor mir ereignete, wurde mir eine PTBS diagnostiziert – aber aufgrund der Tiere wurde mir gar nicht psychisch geholfen, es hieß von Psychologen immer nur: ist ja nicht so schlimm, war ja nur ein Tier und kein Mensch; stell dich mal nicht so an, das war ja nur ein Tier; mach da mal kein Drama draus, das war ja nur ein Tier.
Wenn Tiere leiden, habe ich Mitgefühl, gleich wie bei Menschen. Da frage ich mich immer, wie Menschen nur so kalt sein können und wegschauen oder gar das Tierleid verursachen, sei es bei der Tierhaltung, allein schon wie manche Leute mit ihren Hunden beim Gassigehen umgehen oder eben auch bei der Ausbeutung von Tieren für Tierprodukte.
Deswegen bin ich vegan und deswegen stelle ich auch meinen Hund von Insektenfutter auf veganes Futter um. Gestern kam das Probierpaket von Vutter an. Dem ersten Eindruck nach schmeckt es und ich bin sehr gespannt, wie mein Hund die verschiedenen Sorten mag und wofür sie sich letztlich entscheidet.
Mein Mitgefühl! Wie alt warst du als du mitansehen musstest wie ein Tier überfahren worden ist? Ich bin sehr dankbar für meine Mutter, die bei einer ähnlichen Situation für mich Verständnis hatte. Als ich noch in der Grundschule war, habe ich auch gesehen wie ein Hund überfahren worden ist. Ich war gerade auf dem Weg zur Schule und bin dann heulend nach Hause zurück gelaufen. Meine Mutter hat mich dann getröstet und mit dem Auto zur Schule gebracht.
Das ist ein ganz wunderbarer Beitrag. Genau dieses sekundäre Trauma kann man auch oft im Gesundheitswesen beobachten. Was ich da auch spannend finde, dass genau dieses „mit Gleichgesinnten reden“ für manche so schwer ist, weil man jemanden finden muss, der auch zugeben kann wie schwer es für ihn selbst. Aber wo ist der Bogen zum Tierschutz? Der liegt meiner Meinung nach gar nicht weit weg. Ich beobachte, dass in „Kümmerberufen“ viele Tiere halten und diese aus dem Tierschutz kommen und das Leid was dahinter steht, ist wirklich mit dem gleichen Gefühl auszuhalten bzw.man geht mit dem gleichen Gefühl beim Menschen wie bei Tieren um.
Danke für das Aufmerksam machen, aufklären und die Punkte, die Hilfe geben können!
Nichts als Respekt für alle, die sich im Tierschutz engagieren. Ich mache nur ein bisschen Tierrecht-Demos und co, aber versuche immer, einigermaßen auf dem Stand zu bleiben durch social Media.
Kommentare
@tierarzttipps 22. Mai 2026 um 10:45
Dazu kommt bei Tierärzten das zur Zeit beliebte Hobby vieler Internetnutzer, sowie der auf den Wut-Zug aufspringenden klassischen Medien – das Tierarzt-GOT-Bashing.
@DerTierarzt 22. Mai 2026 um 11:01
Yes! Dazu kommt nochmal gesondert was, wollen wir da zusammen rangehen?
@tierarzttipps 22. Mai 2026 um 14:11
@DerTierarztauf jeden Fall. Kritik und Sorge kann ich verstehen, aber es ist in eine Hetzjagd ausgeartet, welche nun ein Limit erreicht hat. Verhärtete Fronten bringen da absolut Nichts
@bhgdu6 22. Mai 2026 um 10:47
Danke für deine so wichtigen Beiträge!
@Kurt-Li 22. Mai 2026 um 10:48
Etwas off topic aber vermutlich entsteht dieses sekundäre Trauma auch bei vielen, welche auf Schlachthöfen usw. arbeiten müssen. Eine echt dystopische Industrie mit welcher es in einer gesunden Welt keine Möglichkeit mehr für Profit geben sollte.
@DerTierarzt 22. Mai 2026 um 11:02
Gar nicht offtopic! Genau das ist das Problem
@MalaAnsoo 22. Mai 2026 um 11:28
Ich verstehe nicht wer auf Schlachthöfen arbeiten muss?
Schlachthöfe und das Töten von Tieren sollten generell verboten und strafbar gemacht werden.
@Kurt-Li 22. Mai 2026 um 11:48
@MalaAnsooDann lies dich mal etwas ein. Leute in prekärsten Situationen werden in solche Jobs getrieben. Nicht jeder hat das Glück auswählen zu können, in welchem Bereich er arbeitet.
@emmaorlich7427 22. Mai 2026 um 12:11
@Kurt-Li Genau das. Kannte jemand, der ging dort putzen. Er hatte keinen tollen Schulabschluss, schwierige Familienverhältnisse, gerade seine Homosexualität entdeckt. Lauter Sachen, die nicht gerade für ein entspanntes Leben sorgen.
Um an Geld zu kommen, reinigte er einen Schlachthof. Es muss grässlich gewesen sein! Aber es brachte Geld. Heute ist er Flugingenieur.
@SpAdDeL46 22. Mai 2026 um 10:50
Kein Healer kann casten, wenn er out of mana ist. 😂 Perfekt zusammengefasst. 😂
@DerTierarzt 22. Mai 2026 um 11:01
^^ du verstehst meine Sprache
@flotenstimme4608 22. Mai 2026 um 14:06
Ich glaub den Spruch muss ich mir aufhängen…
@nisriis7390 22. Mai 2026 um 11:26
Super wichtige Infos! Danke fürs erklären!
@franzii_thelobbyhoe8640 22. Mai 2026 um 11:36
Wow das ist krass.. kennt man auch von Tierschützer*innen
@franzii_thelobbyhoe8640 22. Mai 2026 um 11:37
Das mit den Gleichgesinnten ist wirklich sehr wichtig, sowie aber auch Therapie und Zeiten für Abstand, danke 🙌
@emmaorlich7427 22. Mai 2026 um 12:15
Deshalb kann ich nicht mehr als Masseur arbeiten. Ich kriege keinen Abstand zum Leid anderer.
Teilweise gehe ich sogar anderen Hundebesitzern aus dem Weg, weil ich deren Unverständnis zu ihrem Hund nicht ertragen kann. Aber ich bin kein Hundetrainer. Ich kann höchstens klug💩. Das ist aber nicht schön, also halte ich lieber Abstand.☹️
@nicolemastskel 22. Mai 2026 um 12:23
danke für die erklärung❤
@Amy-xk1ms 22. Mai 2026 um 12:39
🤍❤️🩹
@pinguinspass 22. Mai 2026 um 13:03
Ich habe zwei mal gesehen, wie ein Tier überfahren wurde und dadurch gestorben ist. Dadurch habe ich auch PTBS-Symptomatik, aber kein Psychologe hat mich damit ernst genommen, weil „ist ja nur ein Tier“. Ich hatte Mitgefühl, als wäre das Tier ein Kind, aber das glaubt mir niemand. Entdeckte ich tote Tiere, bekam ich heftige Panikattacken, starke dissoziative Reaktionen und bin emotional jedes Mal völlig zusammengebrochen. Im Alltag suchten mich Flashbacks und Intrusionen an tote Tiere heim, nachts quälten mich Alpträume.
Erst durch 6 Jahre Mobbing in der Schule mit psychischer und physischer Gewalt (auch durch Lehrkräfte), während meine Eltern mich zu Hause vernachlässigten; weil ich mit ansehen musste, wie ein Mitschüler einen anderen Mitschüler fast umg3bracht hat und durch einen t0dlichen Verkehrsunfall, der sich 1m vor mir ereignete, wurde mir eine PTBS diagnostiziert – aber aufgrund der Tiere wurde mir gar nicht psychisch geholfen, es hieß von Psychologen immer nur: ist ja nicht so schlimm, war ja nur ein Tier und kein Mensch; stell dich mal nicht so an, das war ja nur ein Tier; mach da mal kein Drama draus, das war ja nur ein Tier.
Wenn Tiere leiden, habe ich Mitgefühl, gleich wie bei Menschen. Da frage ich mich immer, wie Menschen nur so kalt sein können und wegschauen oder gar das Tierleid verursachen, sei es bei der Tierhaltung, allein schon wie manche Leute mit ihren Hunden beim Gassigehen umgehen oder eben auch bei der Ausbeutung von Tieren für Tierprodukte.
Deswegen bin ich vegan und deswegen stelle ich auch meinen Hund von Insektenfutter auf veganes Futter um. Gestern kam das Probierpaket von Vutter an. Dem ersten Eindruck nach schmeckt es und ich bin sehr gespannt, wie mein Hund die verschiedenen Sorten mag und wofür sie sich letztlich entscheidet.
@bellthecat8815 22. Mai 2026 um 13:22
Mein Mitgefühl! Wie alt warst du als du mitansehen musstest wie ein Tier überfahren worden ist? Ich bin sehr dankbar für meine Mutter, die bei einer ähnlichen Situation für mich Verständnis hatte. Als ich noch in der Grundschule war, habe ich auch gesehen wie ein Hund überfahren worden ist. Ich war gerade auf dem Weg zur Schule und bin dann heulend nach Hause zurück gelaufen. Meine Mutter hat mich dann getröstet und mit dem Auto zur Schule gebracht.
@pinguinspass 22. Mai 2026 um 14:12
@bellthecat8815 Ich war 4 und 17 Jahre alt, als ich gesehen habe, wie Tiere überfahren worden sind.
@sven1497 22. Mai 2026 um 13:07
Ist das noch ein Short oder schon ein Video ?
@sanlytterax6629 22. Mai 2026 um 13:42
Das ist ein ganz wunderbarer Beitrag. Genau dieses sekundäre Trauma kann man auch oft im Gesundheitswesen beobachten. Was ich da auch spannend finde, dass genau dieses „mit Gleichgesinnten reden“ für manche so schwer ist, weil man jemanden finden muss, der auch zugeben kann wie schwer es für ihn selbst. Aber wo ist der Bogen zum Tierschutz? Der liegt meiner Meinung nach gar nicht weit weg. Ich beobachte, dass in „Kümmerberufen“ viele Tiere halten und diese aus dem Tierschutz kommen und das Leid was dahinter steht, ist wirklich mit dem gleichen Gefühl auszuhalten bzw.man geht mit dem gleichen Gefühl beim Menschen wie bei Tieren um.
Danke für das Aufmerksam machen, aufklären und die Punkte, die Hilfe geben können!
@Dagmar_on_YT 22. Mai 2026 um 14:35
Rede! Genau das sagt Dr. Melanie Joy auch. So so so wichtig, danke dir Karim ❤
@berioldir68 22. Mai 2026 um 15:19
Nichts als Respekt für alle, die sich im Tierschutz engagieren. Ich mache nur ein bisschen Tierrecht-Demos und co, aber versuche immer, einigermaßen auf dem Stand zu bleiben durch social Media.