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Die Wahrheit hinter Tierarztkosten (von einem Tierarzt)

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Kommentare

@manjabaumann260 8. Juni 2026 um 14:49

Das Werbevideo der Tierkrankenversicherung zeigt nur Welpen.
Versichert werden Hunde oft nur bis zum siebten oder achten Lebensjahr.
Das ist ein Problem für all die alten Tiere im Tierschutz, weil immer weniger Menschen sich zutrauen, solchen Tieren ein Zuhause zu geben, weil sie sich vor möglichen Behandlungskosten fürchten.
Wir hätten gerne einem Hundesenior einen würdigen Lebensabend bei uns ermögliche, das finanzielle Risiko war uns zu unkalkulierbar/ zu hoch.
Jetzt wohnt ein dreijähriger Hund bei uns, der sicher auch bei Menschen einen Platz gefunden hätte, die keinen alten Hund wollen.
So traurig für alle grauen Schnautzen, deren Vermittlung daran scheitert

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@Jedernameistschonvergebenwtf 8. Juni 2026 um 17:01

Also, bei Lassie kann man auch ältere versichern

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@meliby3679 8. Juni 2026 um 18:38

​@Jedernameistschonvergebenwtfstimmt, hab mal 2008 Bj. eingegeben. Is zwar teuer, aber geht😊

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@myriamh.2182 9. Juni 2026 um 01:52

Im Tierheim Düsseldorf werden bei Hundesenioren teilweise die Rechnungen bis zum Lebensende übernommen. Nennt sich Projekt Nori.

Antworten

@Jedernameistschonvergebenwtf 9. Juni 2026 um 08:31

@meliby3679Ja 🙂

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@manjabaumann260 9. Juni 2026 um 12:29

@myriamh.2182 Danke, das wusste ich. Aber da muss man zu dem dortigen Tierarzt gehen. Das wären drei Stunden Fahrt 😂. Und viele solcher Projekte gibts es wohl nicht.

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@abehn6604 8. Juni 2026 um 15:10

Für mich persönlich ist leider klar, wenn meine Tiere nach und nach sterben, wird es ruhig daheim. Ich kann mir das einfach nicht mehr leisten. Meine beiden Hunde und meine Katze sind Senioren, da geht versichern nicht mehr. Ich hätte nie gedacht, daß es mal so kommen wird, daß mein Gehalt nicht mehr reichen wird, meine Tiere zu versorgen. Darum sind diese Tiere meine letzten Tiere. Ich werde keine mehr aufnehmen, was mir in der Seele wehtut.

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@verenabeiersmann5238 8. Juni 2026 um 18:13

Da sind Sie nicht die einzige die vor einer schweren endgültigen Entscheidung stehen. Mein Hund Jacky wird wenn er mal nicht mehr ist keinen Nachfolger mehr finden . Ich bin seit vielen Jahren Frührentner und konnte mir meine Hunde trotzdem leisten. Aber durch diesen Preisspunk ist das nach Jacky’s Ende
nicht mehr drin.😢

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@meins831 8. Juni 2026 um 18:45

Viele Tierheime suchen Pflegestellen, vielleicht kann das ein Kompromiss für die Zeit nach den eigenen Tieren sein.

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@abehn6604 8. Juni 2026 um 19:01

​​@meins831nein. Ich bin Pflegestellenversager. 😅 Mir bricht das Herz, ein Tier wieder abzugeben. Ich kann das nicht.

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@ztztzt92 8. Juni 2026 um 19:51

So denke ich mittlerweile auch. Schade, auch wenn Tiere einem sehr gut tun gegen Einsamkeit.

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@NanamiVegani9100 9. Juni 2026 um 07:39

Im Endeffekt, kann man nur noch eine pflegestelle werden, wenn was ist bezahlt i.d.r. ja das tierheim usw… aber es ist einfach so traurig u schade 😢 grade weil es immer mehr Tiere gibt u grade leute sich welche holen die es sicj nicht leisten können u die Tiere dann leiden oder eingeschläfert werden

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@LB-no6tu 8. Juni 2026 um 15:12

Ich finde es super, dass du für alle Kollegis in der Tiermedizin mit diesem Video einstehst. Dank dir weiß ich, dass ich mich bei denen nicht beschweren brauch

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@jujumagree383 8. Juni 2026 um 15:31

Und wie ist es, wenn die Versicherung von der Gesellschaft gekündigt wurde weil man sie ein drittes oder viertes Mal in Anspruch nehmen musste? Es besteht dann ja nicht nur für den Versicherungsnehmer ein Sonderkündigigungsrecht.

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@lzd2688 11. Juni 2026 um 11:47

Genau, das passiert scheinbar Recht häufig. Oder wie in meinem Fall: innerhalb von einem Jahr drei Beitragserhöhungen.

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@sasakgn5144 12. Juni 2026 um 13:41

Es gibt Versicherer mit Kündigungsschutz 🙂

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@lzd2688 12. Juni 2026 um 14:11

​@sasakgn5144Welche sind das?

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@xXToraKobayashiXx 8. Juni 2026 um 16:26

Die Reiter sind in den meisten Fällen Freizeitreiter, die gar keine Turniere reiten (die wenigsten Pferdehalter reiten Turniere), für die das Pferd ein Familienmitglied ist und lieber auf das eigene Essen verzichtet, als dass das Tier unbehandelt bleibt. Ich bekomme eher selten mit, dass die Pferdehalter mit viel Geld sich beschweren. Ich hatte letztens eine Tierarztrechnung von ca. 700€ für quasi 3-mal Spritzen.

Wenn ich einen Hund mir wieder anschaffe bekommt der auf jeden Fall ne Versicherung

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@laurafranceschetti3954 8. Juni 2026 um 22:17

Ich mache tatsächlich auch keinen Unterschied zwischen meinen Pferden und meinen Katzen. Alle sind Familienmitglieder. Ich versuche, ihnen ein möglichst gutes Leben zu bieten. Meine Pferde müssen auch nicht reitbar sein oder sonst einen Nutzen haben. Bisher hatte ich mehr T A-Auslagen für meine Katzen, als für die Pferde. Sind somit Katzen Luxus? 😉 Oder Hunde? Oder alle Tiere in unserer Obhut?

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@Tanja.3 10. Juni 2026 um 12:58

@laurafranceschetti3954
Nach der GOT-Erhöhung sind alle Tiere Luxus

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@YubiBlue 10. Juni 2026 um 19:44

Also 200€ pro Spritze, wäre jetzt für ein Pferd ca. 500-600 kg schätze ich mal nicht so ungewöhlich wenn es helfen soll – ist ja schon bei Hunden eine Spritze schnell mal 60-100€ – hängt natürlich auch immer davon ab

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@xXToraKobayashiXx 13. Juni 2026 um 15:01

@YubiBlue 200€ für Entzündungshämmer pro Spritze ist wohl eher überteuert. Beträge bei Pferden wurden nach der GOT oft verdreifacht, also 300% Erhöhung.

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@YubiBlue 16. Juni 2026 um 17:22

@xXToraKobayashiXx Ich erwähnte ja das was Spritzen für einen Hund kosten, netto kann man auch bei Entzündungshemmern mit 50-70€ rechnen.
Das ein Tier das gute 10 bis 15mal schwerer ist und somit eine angepassente Menge mehr Medikamente in der Spritze benötigt somit auch die Spritze shcon generell verteuert, liegt also auf der Hand.
Zustätzlich fallen bei Tieren in einem Stall meistens auch noch Fahrtkosten und Kosten für den Besuch im Stall an. Man könnte an dieser Stelle noch darauf abstellen das die Position Fahrtkosten und Medikamente sich generell verteuert haben aber okay, ist halt der böse gierige Tierarzt.

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@ArneVogel 8. Juni 2026 um 16:32

Auch Fakt: Viele Menschen können sich die Behandlung ihrer Tiere inzwischen nicht mehr leisten. Die Folge ist, dass Tiere aus Kostengründen getötet werden oder notwendige Behandlungen gar nicht erst stattfinden.

Wenn eine lebensrettende Behandlung nur für Menschen bezahlbar ist, die mehrere Tausend Euro aufbringen können, dann hat das ganz reale Folgen. Wer das Geld nicht hat, verliert nicht nur einen Begleiter. Vor allem verliert ein Tier sein Leben.

Die Gebührenordnung für Tierärzte schafft dabei Transparenz und eine gewisse Struktur bei den Preisen. Am Ende setzt sie aber auch die Grenze in Abhängigkeit von den finanziellen Möglichkeiten des Halters, die mit über Leben und Tod des Tieres entscheidet.

Und wenn dann noch ein SUV vor der Praxis steht oder eine Vogelstimmeninstalation wie z.B. im Innenhof der Klinik in Gießen, hat das für viele ein Geschmäckle, darüber kann man diskutieren, ohne einzelne Berufsgruppen pauschal zu bewerten. Entscheidend ist die Frage, wie ein System gestaltet sein sollte, in dem ein Tierleben faktisch auch von finanziellen Möglichkeiten der Halter und einer Gebühren Ordnung abhängt.

Was mir in Deinem Video allerdings nicht ganz klar wird: Warum kommt das Geld, das über die Gebührenordnung umgesetzt wird (die ja vermutlich auch durch Interessenvertretungen und Tierärztlicher Lobbyarbeit mit beeinflusst wurde), nicht entsprechend bei den angestellten TierärztInnen an?

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@Jedernameistschonvergebenwtf 8. Juni 2026 um 16:59

Aber dann sollten diese Menschen kein Tier halten. Ich weiß, dass das einfach gesagt ist, weil da ja auch Emotionen dran hängen. Aber, wenn ich mir einen Tierarztbesuch nicht leisten kann, dann muss ich meine Emotionen runterschlucken und den besten Weg für das Tier gehen – das ist meine Pflicht dem Tier gegenüber.

Es gibt mittlerweile so unfassbar viele Krankenversicherungen für Tiere, die wirklich nicht mehr sehr teuer sind. Und, wenn nicht mal der Monatsbeitrag drin ist, dann bitte kein Tier kaufen.

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@ArneVogel 8. Juni 2026 um 17:36

​@Jedernameistschonvergebenwtf
„Dann kein Tier halten“ würde bedeuten, dass gerade ältere, kranke oder nicht mehr vermittelbare Tiere deutlich weniger Chancen auf ein Zuhause hätten. Viele Tiere aus dem Tierschutz sind genau in dieser Kategorie – mit unklarem Risiko und oft erhöhtem medizinischem Bedarf.

Versicherungen sind ein Teil der Lösung, aber ebenfalls nicht ohne Einschränkungen: steigende Beiträge mit dem Alter, Ausschlüsse, Wartezeiten und im Einzelfall auch Kündigungs- bzw. Risikoprüfungen. Gerade bei älteren oder vorbelasteten Tieren wird es schnell teuer oder lückenhaft, Tierschutzhunde unbekannten Alters kosten auch mehrere Tausend Prämie im Jahr.

Die eigentliche Frage ist deshalb weniger moralisch („dann darf man kein Tier haben“), sondern strukturell: Wie organisiert man Versorgung so, dass ein Tier nicht zwischen Versicherbarkeit, Zufall und finanzieller Belastbarkeit der Halter hängt?

Eine Pflichtversicherung mit solidarischer Finanzierung wäre zumindest eine denkbare Möglichkeit.

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@mordredwaehh274 10. Juni 2026 um 08:58

Deine Frage am Ende ist der Punkt! Weil die keinen ordentlichen Tarifvertrag haben und insb. die Praxen bzw. deren Inhaber ziemlich frei bei den Rechnungspositionen sind. Bei dem einen zahlst du für irgendwas mit Beratung 50€ und mehr was ein anderer bei identischen Sachverhalt garnicht auf die Rechnung schreibt. Got Reform aus Sicht eines Inhabers hätte es garnicht gebraucht. Jetzt können die sich halt noch leichter nen 2. Porsche finanzieren, während angestellte Tierärzte weiter in die Röhre gucken.

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@michaelamusterpersona8164 10. Juni 2026 um 10:13

@ArneVogel Alte und kranke Tiere sind immer übrig geblieben in den Tierheimen. Dass es mehr werden, liegt nicht (nur) an die gestiegenen Tierarztkosten. Es liegt an den Billigwelpen aus dem Internet (die dann wieder krank werden und/oder im Tierheim landen, weil komplett unüberlegt angeschafft), an der Wegwerfmentalität ihrer Besitzer und auch daran, dass man weniger pragmatisch/sachlich/kaltschnäuzig (je nach Einstellung) mit Alter und Krankheit beim Tier umgeht. Es ist noch nicht so lange her, da kannte die Tiermedizin für schwere Krankheiten und massive Altersbeschwerden nur eine Antwort: Euthanasie. Es ist schön, dass das heute anders ist – aber es ist halt auch teuer.

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@Nike-uq1uu 12. Juni 2026 um 00:54

​​@michaelamusterpersona8164 Ab wann ist denn eine Katze alt? Ich hatte einen 8jährigen Kater aus dem Tierheim geholt. Nicht mehr versicherbar. Angeblich gesund, war er aber nicht. Die Kosten sind mega. Für mich steht tatsächlich immer mal wieder die Frage im Raum, was lässt man noch machen. Sehr traurig. Nach ihm wird es für mich kein Tier mehr geben. Aber in den sechs Jahren einen fünstelligen Betrag nur für Tierarzt und Sonderlocken auszugeben, war schon sehr hart. Da reicht es Normalverdiener zu sein, um da nicht mehr mithalten zu können. Und im Tierheim und bei den Tierschutzverbänden gibt es überwiegend Tiere aus Deutschland. Dass dieses Welpenzucht zusätzlich reindrückt, möchte ich nicht absprechen, aber diese machen definitiv nicht den Großteil aus.

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@ArneVogel 8. Juni 2026 um 16:50

Bei einem Tierschutzhund mit unbekanntem Alter sind die Versicherungsprämien so hoch, dass die Halter ebenfalls mehrere Tausend pro Jahr aufbringen müssen, mit dem Risiko bei Bedarf aus der Versicherung zu fliegen. Vielleicht wäre uns allen mit einer Versicherungspflicht mit moderaten Prämien für jedes Tier geholfen.

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@Maja-fy2mn 8. Juni 2026 um 17:14

Ich bin seit mehreren Jahrzehnten meine eigene Versicherung. Ich lege jeden Monat 100€ für die Tiere weg. Das Konto ist ausschließlich für Notfälle. Die normalen Kosten impfen/ endo- und Ektoparaditen.. gehen vom normalen Konto. Das Versicherungskonto ist wirklich nur für Unfall, magendrehung, Vergiftung…

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@ArneVogel 8. Juni 2026 um 17:20

@Maja-fy2mn Das hätte bei besagtem Tierschutzhund nicht geholfen. Eine Pflichtversicherung mit solidarischer Finanzierung wäre zumindest eine denkbare Möglichkeit.

Antworten

@Maja-fy2mn 8. Juni 2026 um 17:26

@A@ArneVogelich hab immer TS Hunde gehabt. Jedes Tier erzeugt Einlagen von 1200€ pro Jahr. Nicht jedes Jahr fällt eine große Rechnung an. Nicht jedes Tier braucht irgendwann seine Einlagen. Bei mir hat es bisher sehr gut funktioniert. Wenn natürlich der erste Hund gleich mehrere Baustellen hat, rechnet sich sicher eine gewinnorientierte ( und das sind die alle) Versicherung .

Antworten

@ArneVogel 8. Juni 2026 um 17:46

@Maja-fy2mn Sorry, ich habe oben noch ergänzt und Deine Antwort noch nicht bemerkt.
Eine Pflichtversicherung mit solidarischer Finanzierung wäre zumindest eine denkbare Möglichkeit. 1200 € reichen bei einem komplexen Krankheitsbild hinten und vorne nicht. Mir ist klar, dass Versicherungen aus Gründen nicht beliebt sind … auch bei mir, dennoch könnten sie so manchem Tier das Leben retten.

Antworten

@Maja-fy2mn 8. Juni 2026 um 18:42

@ArneVogelmir hat es in den letzten 37 Jahren Hunde/katze/Kleintier und ponyhaltung immer gereicht . Es hat sich mittlerweile ein hübsches sümmchen angesammelt, so dass ich davon ausgehe auch die aktuellen Tiere gut versorgen lassen zu können, wenn es nötig wird.

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@Hafermilch_laesst_Bauern_blubb 8. Juni 2026 um 16:51

Tierkrankenkassen machen das, weil sie damit Geld verdienen.
Wir haben eine private Vorsorge innerhalb der Familie und mit besten Freunden. Jeder zahlt einen vorher festgelegten Betrag monatlich ein und im Notfall wird davon Geld genommen. Stirbt ein Tier und hatte nie einen Notfall, dann bekommt der Besitzer einen großen Teil vom eingezahlten Geld wieder zurück.
Planbare Tierarztbesuche machen wir in Holland, dort ist es deutlich günstiger, auch der Pferdetierarzt kommt aus Holland zu uns in den Stall.

Antworten

@krautschweinchen 8. Juni 2026 um 16:58

Super wichtiges Video, ich bin froh, dass es eine öffentliche Reaktion auf die SWR-Doku von Dir gibt!
Einziger Kritikpunkt: Du bist sehr verallgemeinernd mit den Pferdemenschen umgegangen. Aus meiner Klinikrotation weiß ich, dass dort alles wesentlich mehr kostet als bei den Kleintieren. Es gibt aber durchaus Pferde-/Ponyhalter:innen, die nicht viel mehr oder gar weniger Geld zur Verfügung haben als Kleintierhalter:innen.
Prinzipiell ist jedes Haustier Luxus meiner Meinung nach und wir müssen uns gut überlegen, ob wir die Verantwortung (nicht nur finanziell) tragen können.

Antworten

@DerHouy 9. Juni 2026 um 11:23

Also dürfen nur Reiche Leute Haustiere haben… Merkste selbst? Die Preise müssen runter, es wird nicht selten maximal abgerechnet oder Dinge empfohlen und durchgeführt, die einfach nicht empfohlen sind. Das macht man für Geld. Punkt. Und das muss aufhören. DE ist in allem mittlerweile extrem teuer, die Schere wird immer größer und noch immer raffen es die Leute nicht. Die Leute müssen endlich laut werden. Es kann nicht sein, dass eines der reichsten Länder die größte Prozentzahl an Leuten ohne Ersparnisse hat und der Großteil der Menschen in Altersarmut ist und später auch rutschen wird. Und bevor man hier sagt Tierärzt:innen verdienen nichts… Denkt mal an den DHL Fahrer. Klassenkampf lernen.

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@piniie 9. Juni 2026 um 13:39

@DerHouy deinen letzten Appell gebe ich an dich zurück.
Wir müssen uns endlich für die ärmeren Menschen stark machen, um eine solide Basis zu schaffen. Das Bürgergeld bspw. ist die Argumentationsgrundlage schlechthin, wenn man über Lohn verhandeln will. Das Problem ist nicht, dass die Kosten so hoch sind. Das Problem ist, dass die Löhne und Gehälter nicht mit der Inflation gestiegen sind.
Und nein, für die Ausbildung in der Tiermedizin verdienen die Leute dort fast nichts. Um bei DHL Pakete auszuliefern brauchst du keine (teure) Ausbildung.

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@michaelamusterpersona8164 10. Juni 2026 um 10:08

@DerHouy Ja. Tierhaltung muss man sich leisten können – sonst badet es das Tier aus.

Das Problem ist ein anderes: Menschen, die von ihrer Arbeit leben müssen, können das immer schlechter.

Das betrifft ja nicht nur die Tierhaltung. Urlaub, vernünftig wohnen, kulturelle Teilhabe, passende Schuhe für die Kinder, bis runter zu Lebensmitteln – alles wird für immer mehr Menschen unerschwinglich.

Und so hart es klingen mag: Ein Haustier ist Luxus. War es übrigens immer schon. Auf der anderen Seite hatten nämlich auch noch nie so viele Menschen Hunde und Katzen wie heute.

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@DerHouy 10. Juni 2026 um 10:41

@michaelamusterpersona8164 Das mag zwar stimmen, trotzdem ist hier das Grundübel nicht genannt. Kapitalismus und die Gier nach maximalem Gewinn und nein, ein Tier war kein Luxusgut. Es gab Zeiten, da konntest Du quasi mit jedem Job ein Haustier haben und trotzdem mit ner stinknormalen bezahlbaren Versicherung Dein Haustier abdecken. Heute wird mit allem maximal Gewinn gemacht, das hat nichts mit „ist halt so“ oder „ja ist alles teurer geworden“ allein zu tun. Es wird überall maximal Geld abgeschöpft. Und gerade bei Lebewesen weiß man, dass Menschen eine tiefe Bindung haben und das wird ausgenutzt. Und Leute, die konservative und Rechte Parteien wählen oder bis heute CDU/CSU/SPD/FDP/AfD usw. sind da ebenfalls schuld. Man bekommt was man wählt. Eines der reichsten Länder mit den wenigsten Rücklagen und mit sehr hoher Altersarmut Quote. In allem hängt man hinterher. Mobilität, Lebensqualität, Rücklagen, Internet, Infrastruktur, Erneuerbare. Ich kann den ganzen Tag so weitermachen und es findet kein Ende.

Ausbeutung von Mensch/Tier und Natur… Gewinnmaximierungsprinzip.

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@michaelamusterpersona8164 10. Juni 2026 um 13:37

@DerHouy Tierversicherungen sind seit der GOT-Novelle deutlich bezahlbarer geworden…gerade, weil die Nachfrage steigt.Versicherungen kalkulieren ja im Umlageverfahren.

Versichert waren früher teure Pferde, vielleicht noch Zuchthunde – aber doch nicht Nachbars Lumpi und die gemeine Hauskatze. Wenn die schwer krank geworden sind, hat man sie einschläfern lassen und fertig.

Aber ja, klar, natürlich ist der Kapitalismus auch hier Ursache des Problems.

Bleibt halt die Frage: Was tun? Oder zugespitzt: Warum sollen sich nun ausgerechnet die Tierärzt*innen selbst ausbeuten, wenn alle anderen es nicht tun? Denn die alte GOT war Ausbeutung.

Hat man gerne bei „Aber du tust das doch, weil den Tieren/Kindern/Menschen helfen willst“-Berufen. Aber die müssen halt auch wohnen und essen.

Antworten

@uteo1691 8. Juni 2026 um 17:25

Wir sind nach der zweiten OP 2x Kreuzbandriss, je 2500€ beim jungen Hund mit entsprechender Untersuchung und Diagnose Herzschaden und mgHD (Hündin aus Tierschutz) mit Gruß und Kuss aus der Versicherung geflohen und keine andere wollte uns mehr versichern . Also Sparbuch und Dauerauftrag. Pragmatisch bleiben und Hände weg von Qualzucht.

Antworten

@FrauB.-mu8bu 8. Juni 2026 um 17:43

Habe zwar keine Qualzucht aber einen Tierschutzhund mit äußerst schlechten Zähnen. Kostete mich die ersten Jahre ein paar Tausender, dem Hund etliche Zähne und tägliches zweimaliges Zähneputzen, was noch übrig ist. Seufz…

Antworten

@carlorff1965 9. Juni 2026 um 10:03

Versicherungen verkaufen einem einen Regenschirm, den sie einem wieder weg nehmen, wenn es regnet.

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@emawood5518 9. Juni 2026 um 12:43

​@carlorff1965 Hehe gute Analogie 😅

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@Tabeoo 9. Juni 2026 um 21:26

Darf man fragen welche Versicherung das war?

Antworten

@pia_n 12. Juni 2026 um 07:36

@uteo1691 Uff😬 Darf man fragen welche Versicherung bzw. bei welchem Versicherer das war?

Antworten

@ganseblumchen8921 8. Juni 2026 um 18:41

Ich hatte den Beitrag ganz anders verstanden. Da ging es doch darum, dass die Tierkliniken den Tierhaltern gegenüber nicht offen kommuniziert hatten, wie schlimm es um die Tiere stand, und einfach immer weiter behandelt haben, obwohl sie vermutlich wussten, dass keine Heilung mehr möglich war. Außerdem wurde den Kliniken vorgeworfen, unnötige Untersuchungen und Behandlungen durchzuführen und „Phantasieposten“ auf die Rechnung zu setzen.
Die GOT an sich ist ja was ganz anderes und wurde meines Wissens gar nicht wirklich kritisiert. Also das Problem war eher Unehrlichkeit – um nicht zu sagen Abzocke und/oder Betrug – als die Preise für bestimmte Leistungen.
Ich hab zwar auch schon mal 12.000-15.000 Euro innerhalb von 4 Jahren ausgegeben, aber das fand ich völlig im Rahmen. Wir waren in der Zeit ständig bei TÄ und in Tierkliniken, es wurden CT/MRT gemacht und alle möglichen anderen Untersuchungen, Biopsien, OP, monatelang Physio und Medikamente, Zahnsanierungen,… Es ist doch logisch, dass das was kostet, und das war für mich auch kein Problem.
Eine Krankenversicherung hätte sich nicht wirklich gelohnt, da ich dafür auch mindestens 12.000 Euro hätte zahlen müssen – und die Versicherung hätte mit ziemlicher Sicherheit vieles gar nicht gezahlt. Vielleicht wären wir sogar spätestens nach zwei oder drei Erstattungen aus der Versicherung rausgeflogen, wie das leider so oft der Fall ist.
Heute war ich wieder mit meiner Hündin in Hofheim und habe gerade mal 47,30 Euro für eine Untersuchung gezahlt. Ein Würstchen hat sie hinterher auch noch bekommen. 😄
Und wider Erwarten hat der TA eine Behandlung noch nicht für nötig gehalten. Da kann ich mich echt nicht beschweren. 🙂

Antworten

@abehn6604 8. Juni 2026 um 19:00

So sehe ich den Beitrag ebenfalls. Es ging um das Ausnehmen und Anlügen der Halter.

Antworten

@ztztzt92 8. Juni 2026 um 21:18

​@abehn6604in den Google Bewertungen der Klinik ist es wohl nicht der einzige Fall..

Antworten

@bibsspeaks128 10. Juni 2026 um 10:29

Genau so habe ich den SWR-Beitrag ebenfalls verstanden. Meiner Wahrnehmung nach wurde dort die GOT an sich gar nicht kritisiert. Vielmehr ging es darum, dass auf Rechnungen Leistungen nach GOT abgerechnet werden, bei denen zumindest die Frage erlaubt sein muss, ob sie tatsächlich in der abgerechneten Form erbracht wurden. Möglicherweise wurden diese Leistungen sogar kommuniziert, aber dabei spielt auch die Art und Weise der Kommunikation eine Rolle.

Ich habe selbst bereits mehrfach die Erfahrung gemacht, z. B. erst gestern, die in diese Richtung gehen. Auf der Rechnung wurde beispielsweise ein ausführliches Anamnese-/Beratungsgespräch nach GOT 2 aufgeführt. Tatsächlich bestand dieses „Beratungsgespräch“ jedoch im Wesentlichen darin, dass der Arzt die Überweisungsunterlagen meiner Haustierärztin gelesen und mich über deren Inhalt informiert hat. Alles, was ich darüber hinaus noch schildern oder ergänzen wollte, stieß auf wenig bis gar kein Interesse.

Natürlich war dieser Posten auf einer Gesamtrechnung von rund 1.700 Euro finanziell nicht ausschlaggebend. Mir geht es vielmehr um das grundsätzliche Problem: Auf manchen Rechnungen finden sich Leistungen, die aus Sicht des Tierhalters entweder so nicht stattgefunden haben oder deren Umfang und Bedeutung vom Behandler deutlich anders ausgelegt werden als vom Kunden wahrgenommen. Genau darüber sollte man sprechen dürfen, ohne dass dies automatisch als Kritik an der GOT selbst verstanden wird.

Antworten

@ganseblumchen8921 10. Juni 2026 um 11:23

@bibsspeaks128 Das kenne ich auch. Nach einer Zahnsanierung hat der TA die Lefzen angehoben und aus der Ferne einen kurzen Blick auf die Zähne geworfen (Dauer ca. 3 Sekunden) und gesagt, dass meine Hündin die nächsten Tage nur weiches Futter bekommen sollte. Auf der Rechnung stand dann was von eingehender Untersuchung und ausführlicher Beratung.
In einem anderen Fall hatte ein Neuzugang blutigen Durchfall und bei der Kotuntersuchung kam raus, dass er einen hochansteckenden und nicht ganz ungefährlichen Keim hatte. Deshalb habe ich meine eigene Hündin vorsichtshalber auch testen lassen. Statt nur auf diesen Keim zu testen, was ca. 20 Euro gekostet hätte, hat die Tierklinik auch für meine völlig unauffällige Hündin ein komplettes Durchfallprofil erstellen lassen, das fast das 10-fache gekostet hat. Natürlich hatte sie weder diesen Keim noch irgendeinen anderen.

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@bibsspeaks128 10. Juni 2026 um 12:04

@ganseblumchen8921 Genau das meine ich. Da gehen das, was abgerechnet wird, und das, was der Tierhalter unter einer „eingehenden Untersuchung“ versteht, oft völlig auseinander.
Ich musste gestern ehrlich gesagt lachen, als ich mir die Rechnung genauer angesehen habe. Der Arzt hat meine Katze nicht einmal gewogen und die Narkose auf Grundlage eines Gewichts berechnet, das irgendwo in den Überweisungsunterlagen stand und im besten Fall schon zwei Monate alt ist; im schlimmsten Fall hat er das Gewicht genommen von meiner Haustierpraxis, die das nie aktualisieren und wo bis heute noch das Kittengewicht drin steht. Gleichzeitig wird dann eine ausführliche Anamnese abgerechnet. Das fand ich schon bemerkenswert.

Haben sie dich vor dem Test eigentlich gefragt, ob du nur auf diesen bestimmten Keim testen lassen möchtest oder ob das komplette Untersuchungspaket durchgeführt werden soll? Also da muss ich meinen sog. „Haustierarzt“ in Schutz nehmen. Die fragen mich immer vorher was ich haben will. Das Schlimme ist halt nur, dass ich als medizinischer Laie immer denke „Haben ist besser als brauchen“ und auch immer zu allem Ja und Amen sage, weil ich mmich eben auf diejenigen verlasse, die entsprechend ausgebildet sind.

Antworten

@KptnM0rg3n 8. Juni 2026 um 19:18

Wir hatten eine Tierkrankenversicherung, bis unser Labrador krank wurde (Morbus Addison), daraufhin wurden wir gekündigt und mussten alles (ca. 9.000) selber bezahlen.

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@ztztzt92 8. Juni 2026 um 19:51

Wahnsinn ;(

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@NanamiVegani9100 9. Juni 2026 um 07:37

Wow … bin alleine mit 2 katzen aus tierschutz u schlechten Haushalt. Ohne die OP vs könnte ich sie garnicht halten. 9000 Euro wüsste garnicht wie ich das machen sollte😢

Antworten

@christiane1167 10. Juni 2026 um 12:17

Mit welchen Grund/Recht haben sie gekündigt?

Antworten

@emilerpel4224 11. Juni 2026 um 15:01

Das hört man immer öfter: verursachen die versicherten Tiere höhere Kosten, wird die Versicherung vom Anbieter gekündigt. Traurig.

Antworten

@sasakgn5144 12. Juni 2026 um 13:40

Es gibt Versicherer mit Kündigungsschutz, das ist wichtig das beim Abschluss miteinzubeziehen

Antworten

@NicoleMantwill 9. Juni 2026 um 08:47

Ich kann dem nicht wirklich zustimmen. Viele Tiere werden nicht mehr ordentlich tierärztlich versorgt, weil zum Beispiel der Rentner es sich nicht mehr leisten kann. Dabei ist sein Tier oft der einzige Kontakt in seinem Leben. Ich finde es muss eine andere Lösung her. Denn leiden tun nur die Tiere!!!! Das darf nicht sein. Auch nicht, dass nur noch wohlhabende Menschen sich ein Tier leisten können. Jetzt zu den Pferden. Was erzählst ist nicht wahr. Ich hatte 30 Jahre ein Pony. Meine Freundin, Gefährtin, meine Liebe und ja auch Familienmitglied!!!! Keine Turniere, keinen teuren Stall, Pferde Mädchen eben…. Und das sind viel mehr, als die Reiter von denen du sprichst. Ich finde es muss was passieren, damit ein Tier kein Luxus für wenige wird!!!!!!!!

Antworten

@mrpeacemaker3 20. Juni 2026 um 20:47

Es gibt kein Recht auf Tierhaltung. Wenn ein Rentner es bis dahin nicht gelernt hat Verantwortung zu übernehmen, dann gute Nacht. Tierhaltung ist teuer (und das war sie auch schon immer). Mein Auto ist ist meine einzige Kontaktmöglichkeit in meinem Leben zu anderen Menschen, daher soll der Werkstattmitarbeiter doch bitte gefälligst kostenlos arbeiten.

Antworten

@kerstin162 24. Juni 2026 um 13:45

Trotzdem ist eine andere Lösung besser. Z. B. ein Tier teilen oder aufpassen für Nachbarn anbieten. Ich habe aktuell auch keine Katze, obwohl ich wegen Krankheit einsam bin. Aber das Tier darf nicht unter meinem Egoismus leiden. Mein letzter Kater hat im letzten Jahr 8.500 € gekostet. Das kann ich mir aktuell nicht nochmal leisten – zahle es noch ab. 🤷🏻‍♀️

Antworten

@kerstin162 24. Juni 2026 um 13:47

​. Ist leider so. Aber schön ist es nicht.

Antworten

@christianmuller2889 9. Juni 2026 um 08:48

Ich habe ehrenamtlich ein Tierschutzprojekt aus reinen Tierschutzgründen. Tierarzt ist aber einfach nicht mehr machbar. Unbezahlbar geworden. Versichern kann ich das ganze nicht. Hier in meiner Umgebung bekomme ich nicht einmal eine kurze telefonische Beratung umsonst. Insofern der Tierschutz selbst findet in der GOT keinerlei Berücksichtigung. Und Tierschutz ist mit den meisten Tierärzten nicht mehr zu machen.

Antworten

@myaa2872 15. Juni 2026 um 15:53

Der Tierschutz ist nicht Aufgabe der GOT, sondern der Tierhalter und Tierärzte etc.. Das bedeutet aber nicht, dass der Tierarzt einem Halter was schenken muss, nur weil dieser seiner Verantwortung nicht nachkommen kann, sich nach TierSchG adäquat um sein Tier zu kümmern.
Wenn dem so wäre, gäbe es noch schneller keine Tierärzte/Tierärztinnen mehr, die Tiere versorgen können. Ein TA/eine TÄ arbeitet über 40h/Woche in der Praxis/Klinik. Wann soll diese/r noch einen zweiten Job ausführen, um die Rechnungen seiner Patienten zu zahlen?

Antworten

@tierearbeiten-nicht8833 16. Juni 2026 um 09:04

@christianmuller2889 so siehts aus. vor 3,4 jahren hatte mein kater eine heftige eiternde,stinkende wunde im nacken und es war wochenende. 50M entfernt von mir wohnt ne tierärztin,die mit ihrem hund bei uns vorbeispaziert und auf ner wiese paar meter weiter mit ihm spielte. dachte mir wenn sie vorbeikommt,fragst mal ob sie nen blick auf auf die wunde werfen könnte. sie kam abends zum spielen auf die wiese – ich geh also zu ihr,grüße freundlich,erzähl ihr kurz den sachverhalt-verwilderter kater,große wunde und frag,ob sie ganz unverbindlich nur mal anschauen,der liegt hier vorne (20m entfernt)gleich auf ner bank – und was ich machen kann? DA FÄNGT DIE AN MICH ANZUPÖBELN : was mir denn einfalle,sie hat feierabend und wochenende und hat auch ihre tasche und nix dabei…
Ich so,ja alles klar,vielen dank,schönen abend.
dachte tierarzt zu sein wär so eine passion – den tieren helfen.
NOPE!

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@sunnykatz1333 30. Juni 2026 um 10:04

Da müsste es wirklich eine Ausnahme geben. Es gibt so viele verantwortungslose Leute, die sich Qualzuchten kaufen, und diese dann, wenn die ersten Krankheiten auftauchen, im Tierheim abgeben. Diese Tiere haben jetzt keine Chance mehr, weil die gutmütigen Menschen, die früher solche armen Tiere genommen haben, sich die Tierarztkosten nicht mehr leisten können. Das gleiche gilt für Streunerkatzen von Bauernhöfen, oder ausgediente Schulpferde.

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@sunnykatz1333 30. Juni 2026 um 10:09

​@myaa2872Die Tierärzte, die ich kenne, haben sehr schöne Häuser und Autos, ich glaube nicht, dass sie auf Nebenjobs angewiesen sind.😂

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@Pferdefrauunterwegs 9. Juni 2026 um 11:22

Ich habe noch Rechnugnen kurz vor der GOT ERhöhung, die Kosten haben sich etwa verdreifacht, was vorher 200 € gekostet hat kostet jetzt 600 €, dass die Löhne „nur“ um 23% gestiegen sind, heißt nur, dass die Erlössteigerung nur zum kleinen Teil den angestellten Tierärzten zu gute kommt. Ich frage mich, wie selbstständige Tierärtzte vor der (ca. 300% igen) GOT-Erhöung existieren konnten,?
Dieses Pferdehalter-Bashing im Video finde ich fragwürdig, viele Pferdehalter sparen sich das Pferd vom Mund ab, fahren nicht in den Urlaub und verzichten auch sonst auf viele Sachen, um sich Unterhalt, Hufschmied und Tierarzt leisten zu können. Das Pferd zählt zwar als Nutztier hat aber gesellschaftlich schon den Rang eines Haustieres wie z.B. ein Hund.

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@myaa2872 15. Juni 2026 um 15:45

zu deiner ersten „Frage“: Nein. der Erlös kommt nicht nur bei der Lohnsteigerung der Ärzte an. In einer Praxis arbeiten neben diesen auch Helfer und teils auch jemand, der den Wirtschaftlichen Teil regelt (wenn das nicht der TA nach Feierabend zuhause in seiner „Freizeit“ tut…). Es sind nicht nur die Löhne gestiegen, sondern auch alle anderen Kosten (wie im Video erwähnt). So wie du es merkst, merken auch die Praxen, dass Miete, Strom, Geräte und Verbrauchsmaterial teurer werden. Zu der zweiten Frage: Konnten sie kaum. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Immer weniger wollen diesen Beruf machen. Praxen schließen, Kliniken geben den Klinikstatus (24h Versorgung) ab. Großkonzerne nutzen das und kaufen kleinere Betriebe auf. Die Nerven der Leute liegen auch nach der Steigerung noch blank. Solch große Rechnungen sind außerdem nicht die Regel – je nach Praxis. Je größer die Praxis/Klinik, desto mehr kosten fallen aber auch an, die irgendwie gedeckt werden müssen. Das alles sind reale Probleme, für die (für alle Beteiligten) ein Blick über den Tellerrand hinaus notwendig ist.

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@i.u.h.9912 10. Juni 2026 um 11:08

Ich hatte in den 80iger Jahren einen großen Hütehund und Tierarztkosten waren selbst, ohne Versicherung, zu tragen. Ich wurde nicht ruiniert und der Tierarzt hat davon Jahrzehnte gut leben können. Das mit der GOT kann so nicht sein, deshalb sehe ich das Video auch bis zum Ende. Was der Fall sein wird, dass die Tierärzte heute angestellt sind und Umsatz erzeugen müssen, damit irgendwelche großen Konzerne Dividenden ausschütten können, ähnlich wie es in der Humanmedizin mit den MVZs ist. Die ganze Medizin, ob bei Tier oder Mensch, hat sich negativ entwickelt und ist eine einzige Gelddruckmaschine und Geldumverteilungsmaschine.

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@Freiheitsgedanken 14. Juni 2026 um 15:28

Genauso ist es. Konnte mir das Video auch nicht bis zum Ende ansehen. Habe kurz recherchiert: Die „alte“ GOT: Sie galt bis zum 21. November 2022. Obwohl sie aus dem Jahr 1999 stammte, wurde sie in den Jahren 2008 und 2017 jeweils pauschal um 12 Prozent angehoben. Klar, die Preise musste mal wieder erhöht werden, aber dass die Preise seit 1999 nicht angepasst wurden, stimmt einfach nicht.

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@erikak.6999 10. Juni 2026 um 11:14

Das kann man drehen und wenden wie man will. Das ganze System ist auf Krankheit und Gewinn basiert.

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@einfachines2632 10. Juni 2026 um 11:43

Also ich kann dem nicht so ganz zustimmen. Ich hatte bis letztes Jahr eine TÄ, die hat nur aufs Geld geschaut.Mein Paul kratzte sich seit unserem Urlaub alles wund und sie meinte,ohne eingängige Untersuchung, Paul hätte eine Futterallergie,das würde man an der Haut erkennen und auch die Ohrenentzündung wäre eine Folge davon.Sie hat meinem Hund Apoquel verordnet und dazu bekam er noch eine Cortisonspritze. Das Kratzen hörte aber nicht auf und ich sagte zu ihr,dass ich vermute,dass er Milben hat. Sie meinte nein und blieb bei der Futterallergie.Jetzt sollte ich auch noch das Futter bei ihr kaufen,der Sack 120 Euro.Habe ich nicht gemacht.Paul quälte sich nun schon ein halbes Jahr und hatte vor lauter Juckerei schon den Lebensmut verloren und das mit 7 Jahren.Er hatte fast kein Fell mehr und ich bin dann zu einer anderenTÄ gegangen,hätte ich viel eher machen sollen.Die hat ihn nur angesehn und gesagt,dass er einen hochgradigen Milbenbefall hat,den die andere Ärztin hätte sehen müssen.Paul bekam 3x hochdosiertes Spot-on und nach 3 Tagen wurde das Jucken weniger.Das Fell wuchs nach 4 Wochen gesund nach und auch die Haut war wieder rosig. Nach 2 Monaten sah er wieder aus wie vor dem Befallund mich hat das Ganze bei der letzten TÄ insgesamt knapp 100 Euro gekostet, während ich bei der vorherigen TÄ weit über 400 Euro zahlen musste und das für eine falsche Diagnose.Das war auch das erste Mal,dass Paul überhaupt zum TA musste und ich hoffe,es war auch das letzte Mal.

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@rebelsranch 10. Juni 2026 um 12:34

Das Reiterbasching ist absolut nicht gerechtfertigt. Es gibt nicht nur elitäre Luxuspferde, der Großteil der Reiter finanziert sein Pony mit allem, was er geben kann. Ja, ein Pferd ist kein Meerschweinchen, aber interessant ist ja schon, dass ein Landtierarzt bei einer Kuh einen Kaiserschnitt für 250 Euro durchführt und eine vergleichbare OP beim Pferd mehrere Tausend Euro kostet. Die Pferdehalter werden schon regelrecht ausgebeutet, weil man glaubt, dass dort das Geld sitzt.

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@evelyn7084 10. Juni 2026 um 17:49

Ich habe zum Teil Verständnis für die Erhöhung. Beispiel vor der Erhöhung, Hund, OP, Vollnarkose, ein Knubbel weggeschnitten, 30 Euro. Da habe ich mich schon gefragt, wie das sein kann, so wenig. Aber jetzt ist das um das 5 fache angestiegen und das verstehe ich nicht. Das ist so extrem. Das doppelte hätte ich noch verstanden. Ganz aktuell, Kotuntersuchung auf Parasiten, ich entwurme nicht auf Verdacht. Ich hatte sogar noch ein Röhrchen zu Hause. Die Rechnung: 25 Euro für die Untersuchung in der Praxis selbst, das fand ich ok. Sie riefen an, um mitzuteilen, dass der Hund wurmfrei ist. Für diesen Anruf haben sie nochmal 25 Euro berechnet. Das war unverschämt, wie ich finde.

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@kerstin162 24. Juni 2026 um 13:49

Das ist wirklich dreist mit dem Telefonat. War bestimmt eine Klinik, oder?

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@evelyn7084 24. Juni 2026 um 15:53

@kerstin162Nein, meine TA Praxis seit 30 Jahren, die von mir schon sehr viel Geld bekommen haben, weil ich immer zwei Hunde hatte, die ich regelmäßig checken lasse. Einer davon mit CushingSyndrom, was eine sehr teure Sache ist, wünsche ich niemandem. Darum sehr ärgerlich. Gar nicht mal wegen der 25 Euro, sondern wegen der Sache an sich.

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