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Zahnwechsel bei Hundewelpen

Ein Zahnwechsel bei einem Hundewelpen ist genauso aufregend für den Besitzer wie die Geburt der Welpen. Zähne sind für Hunde lebenswichtig, denn sie sind ja Fleischfresser und in der freien Natur jagen sie ihre Beute und zerlegen sie Maulgerecht. Daher muss man einiges wissen um mit den Symptomen gut umgehen zu können. Jeder Welpe wird erstmal ohne Zähne geboren und wie beim Menschen, brechen diese nach einer Zeit durch.

Zahnwechsel bei HundewelpenBei Hundewelpen kommen die ersten Zähnchen nach etwa frühestens 3 bis etwa 6 Wochen. Das erste Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen und könnten der Hündin ein wenig wehtun. Die Zitzen der Hündin sollten daher auch regelmäßig gepflegt werden, damit sie sich durch die ersten spitzen Zähnchen nicht entzünden.

 

 

 

 

Erziehung von Anfang an hilft

Leider sind die Milchzähne etwas spitzer als die nachfolgenden Zähne und daher ist es wichtig einiges zu beachten. Erzieht man den Hund von Anfang an daran, dass man ihm immer häufiger an das Gebiss fässt, so ist die Pflege der Zähne später viel leichter. Erziehungshilfen kann man sich im Internet oder beim Tierarzt holen.

 

 

Zahnwechsel Symptome

Zahnwechsel bei HundewelpenDer beste Fall ist, wenn der Zahnwechsel unbemerkt vom Besitzer stattfindet. Hier verliert der Welpe den einen oder anderen Zahn und kann diesen auch beim Spielen verschlucken. Alles kein Problem. Nur, wenn dann Schmerzen auftreten oder wenn diese schief aus dem Kiefer wachsen.

Folgende Symptome sollte man ernst nehmen und vom Tierarzt abklären lassen:

  • Fieber
  • kein Appetit
  • frisst nicht
  • fester Bauch mit Druckschmerz
  • Speicheln

 

Dies sind nur einige Symptome. Es können natürlich auch weitere hier nicht genannte auftreten. Dennoch sollte man seinen Welpen beim Zahnen vom Tierarzt untersuchen lassen, um evtl. Zahnfehlstellungen noch rechtzeitig beheben zu können. Abzuraten ist in der Zeit des Zahnens von Zerrspielen mit Seilen oder anderen Gegenständen. Hier könnte ausversehen ein Zahn verloren gehen oder ein noch nicht ganz heraus gewachsener einfach abbrechen. Hundezähne sind wie beim Menschen auch sensibel und brauchen Pflege. Aufpassen muss der Hundebesitzer zudem das sein Liebling nicht an die Möbel geht und dort versucht seine Zahnprobleme los zu werden.

 

Hilfsmittel während des Zahnwechsels

Es gibt aber Hilfsmittel, womit man es dem kleinen Welpen leichter machen kann. Unter anderem empfiehlt es sich Kauobjekte bereit zu halten. So kann der Welpe durch das Kauen und Beißen das Zahnfleisch weich halten und das Durchbrechen der Zähne ist nicht so schmerzhaft. Trockenfutter vor der Fütterung einweichen und evtl. Osanit Kügelchen gegen die Schmerzen geben. Diese gibt man auch unseren menschlichen Babys bei Problemen mit dem Zahnen.

Wohltuend wirkt auch die Massage des Zahnfleisches mit dem Finger. Oftmals reicht es auch schon einen Welpen etwas kühles zu fressen zu geben. Dann juckt ihm das Zahnfleisch nicht so sehr. Nicht zu vergessen ist die Versorgung mit Calcium. Das Calcium ist wichtig für Knochen und Zähne.

Spezielle Hundeleckerlies sind damit angereichert oder man kauft sich ein Produkt in der Apotheke. Wichtig ist, dass man in der Zahnwechselzeit beachtet, dass der Hund nichts fremdes beim Beissen frisst. Also achtet man am besten auf Kunststoffteile oder andere Gegenstände die er zerbissen hat. Sollte dies bereits passiert sein, muss man sofort in die Tierklinik. Das Tier kann sonst ersticken!

 

Nach dem Zahnwechsel

Bei großen Hunderassen ist das Zahnen schon etwas früher beendet. Meistens bis zum 7. Monat. Das durchgebrochene Gebiss hat dann 42 Zähne. Ist der erste Zahn durchgebrochen, sollte der Besitzer schon jetzt auf ausreichende Zahnhygiene achten. Dies kann er mit Zähneputzen oder mit Kauleckerlies durchführen. Am besten lässt man sich beim Tierarzt beraten. Dieser kann auch das passende Calciumprodukt auswählen und die Verzehrempfehlung anpassen. Je nach Hunderasse unterscheidet sich die Menge erheblich. Wichtig!Lassen Sie sich beim Tierarzt kein Hundefutter von Royal Canin oder anderen schlechten Hundefuttermarken andrehen, die angeblich Premiumqualität haben. Hier wird der Tierarzt schlichtweg gut dafür bezahlt, das Hundefutter zu vermitteln. Ob es nun gut ist oder nicht.

Einige Hunderassen zahnen problemlos. Andere wiederum sind schon dafür bekannt, das beim Zahnen evtl. Probleme auftreten könnten. Kurz gesagt ist das Zahnen bei Hundewelpen für den Besitzer normalerweise kein Problem. In den seltensten Fällen kommt es zum Unwohlsein des Tieres. Dafür geht man dann zum Tierarzt. Der Tierarzt wird durch Röntgen feststellen können, wie weit die Zähne schon durch sind und ob sie auch wirklich gerade wachsen. Dieser wird dann auch eine Empfehlung zur Ernährung des Tieres abgeben, denn je nach Zahnstand und Alter des Hundes, benötigt es unterschiedliche Nährstoffe und Vitamine zur artgerechten Haltung.



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