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Diät für Hunde

Ebenso wie der Mensch kann auch der Hund an Übergewicht leiden. Unter Dickmacher finden sich die wichtigsten und häufigsten Faktoren zusammengefasst, die bei Hunden zu Übergewicht führen. Dazu gehören nicht nur Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung, sondern auch Krankheiten, die Rasse oder das Alter.

Ein zu hohes Gewicht kann starke gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Allergien, Unverträglichkeiten oder Herzprobleme verursachen. Um den Hund wieder auf ein gesundes Gewicht zu bekommen, empfiehlt sich eine Hundediät. Wenn der Hund jedoch noch weitere Symptome neben Übergewicht zeigt, sollte vor der Diät ein Tierarzt aufgesucht werden. Er kann zudem dabei helfen, einen individuellen Diätplan zu erstellen.

 

Ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung von Übergewicht

Diät für HundeDamit es nicht zu Übergewicht kommt, reicht es in der Regel, wenn man einige Punkte bei der Ernährung des Hundes beachtet. Wichtig ist es vor allem, dass die menschlichen Essgewohnheiten nicht auf den Hund übertragen werden. Für eine ausgewogene Ernährung sind nicht nur das Futtermittel, sondern auch die Häufigkeit der Fütterung entscheidend. Mittlere und normal große Hunde kommen dabei mit einer festen Mahlzeit pro Tag aus, da sich ihr Magen schnell an die fixen Zeitpunkte gewöhnt. Extrem kleine und extrem große Hunde brauchen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Zu große Portionen beanspruchen die Verdauung ansonsten zu stark.

 

 

Zwei Ernährungstrends für den Hund

barfenSowohl die Vertreter des BARFENs als auch die Verfechter der vegetarischen Hundeernährung sehen in ihrer Methode eine ausgewogene und gesunde Ernährung für den Hund. Beim BARFEN wird der Hund auf Frischfleischbasis ernährt, da rohes Fleisch alle notwendigen Inhaltsstoffe wie Mineralien, Vitamine und Proteine beinhaltet. Welche Rolle Knochen, Kräuter und Gemüse bei dieser Ernährungsform spielen, wird hier genau erläutert.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass auch eine vegetarische Hundeernährung möglich ist. Wichtig ist die Ausgewogenheit, da es sonst zu Fehlernährung kommt. Der Tierschutzbund fasst die wichtigsten Aspekte zur vegetarischen Ernährung zusammen: Nur erwachsene und gesunde Hunde sollten sich fleischlos ernähren. Generell empfiehlt der Tierschutzbund Hunde nur zwischendurch mal vegetarisch zu ernähren. Hunde sind Canivoren und essen gerne Fleisch. Es sollte ihnen nicht grundlos vorenthalten werden.

 

 

Langsames Abnehmen ist gesünder

diät für den hundBei einer Hundediät, sollte man einige Dinge beachten. Genau wie beim Menschen ist zu schneller Gewichtsverlust nicht gesund und kann den gesamten Körper schwächen. Außerdem steigt so das Risiko einer erneuten Gewichtszunahme. Vielmehr soll die Diät das Fett im Körpergewebe langsam reduzieren, ohne dabei die Muskeln oder Organe zu schädigen. Tierärzte empfehlen deshalb einen Gewichtsverlust von 15 Prozent des Ursprungsgewichts in einem Zeitraum von acht bis 14 Wochen.

 

 

Hundediäten brauchen spezielles Futter

Wenn der Hund erst einmal unter starkem Übergewicht leidet, ist der Umstieg auf entsprechendes Diätfutter empfehlenswert. Viele Halter reduzieren einfach die Futtermenge, um einen Gewichtsverlust zu erreichen. Das führt aber auch dazu, dass der Hund wesentlich weniger Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente erhält. Nach einiger Zeit können Mängelerscheinungen auftreten. Industriell gefertigte Diätfutter enthalten dagegen eine kontrollierte und konstante Zusammensetzung der notwendigen Nährstoffe. Die verwendeten Ballaststoffe sind kalorienarm. Laut einem Bericht von Öko-Test wiesen alle getesteten Diätfutter eine gute bis sehr gute Nährstoffzusammensetzung auf. Entscheidend für den Erfolg der Diät ist aber zusätzliche Bewegung und die Entfernung von Snacks vom Speiseplan.



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